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Die Gemeinde lädt zur ersten Kulturnacht ein. Der Anlass ist ein weiterer Programmpunkt im Rahmen des 20-Jahr-Jubiläums. Er ist als Plattform für Kunstschaffende gedacht.
Georg Stelzner
Fliegende Holzspäne in der Werkstatt von Markus Bernhardsgrütter: Gemeinderat Max Staub, verantwortlich für das Ressort Kultur, Sport und Vereine, schaut dem Schönenberger Kunsthandwerker beim Drechseln eines Tellers zu. (Bild: Georg Stelzner)

Fliegende Holzspäne in der Werkstatt von Markus Bernhardsgrütter: Gemeinderat Max Staub, verantwortlich für das Ressort Kultur, Sport und Vereine, schaut dem Schönenberger Kunsthandwerker beim Drechseln eines Tellers zu. (Bild: Georg Stelzner)

«Ich musste niemanden lange zum Mitmachen überreden», freut sich Gemeinderat Max Staub. Die Idee, einheimischen Künstlern und Kunsthandwerkern Gelegenheit zu geben, sich einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, habe grossen Anklang gefunden. Der Begriff «Kultur» sei bewusst weit gefasst worden, sagt Staub unter Hinweis auf die in unterschiedlichsten Bereichen tätigen Teilnehmer. Das Spektrum reicht von der bildenden Kunst über Keramik bis hin zur Fotografie und zu Geschichten.

«Das 20jährige Bestehen unserer Gemeinde eignet sich bestens zur Durchführung dieses Events», führt Staub aus. Zudem trage man mit der mehrstündigen Veranstaltung dem Umstand Rechnung, überdurchschnittlich viele im Kunst- und Kulturbereich tätige Einwohner zu haben. Zielpublikum sei in erster Linie die einheimische Bevölkerung, aber nicht nur. «Die Kulturnacht soll ein Ereignis mit regionaler Ausstrahlung sein», sagt Staub.

Kulturförderung ist eine Aufgabe der Gemeinde

Zu den 14 Personen und Institutionen, die ihre Türen am Samstag öffnen werden, gehört Markus Bernhardsgrütter. «Ich will meine grosse Passion, das Drechseln, vorstellen und den Leuten die Schönheit des Werkstoffs Holz vor Augen führen», erklärt der Kunsthandwerker, der hauptberuflich Hauswart der Primarschulanlage in Schönenberg ist.

Er habe sich spontan zur Beteiligung an der Kulturnacht entschliessen können, da er sich als aktiver Bürger verstehe und mit seinem Engagement zur Attraktivität der Gemeinde beitragen wolle. Bernhardsgrütter, der sich häufig an auswärtigen Ausstellungen beteiligt, freut sich, sein Schaffen für einmal zu Hause zeigen zu können. Zu seinen Erwartungen sagt Bernhardsgrütter: «Besonders freuen würde ich mich, wenn interessante Gespräche mit Besuchern meiner Werkstatt zustande kämen.»

Mit der Durchführung der Kulturnacht erfülle man auch einen Auftrag, der im kommunalen Leitbild formuliert ist, erklärt Staub. «Die Förderung des Kulturlebens gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Gemeinde.»

Einwohnern winkt eine einmalige Gelegenheit

Vom Interesse ist Staub positiv überrascht: «Ich habe nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet und muss gestehen, selber gar nicht alle gekannt zu haben.» Er hoffe, dass viele Leute der Einladung Folge leisten werden. «Es ist eine nichtalltägliche Gelegenheit, und der Besuch in einem Atelier verpflichtet zu nichts.» Staub glaubt, dass die Kulturnacht auch dazu beitragen kann, Hemmschwellen abzubauen.

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