Sie wollen in die Sekundarschulbehörde

SULGEN. Olivia Reinli aus Donzhausen und Emil Harder aus Hessenreuti möchten in der Behörde der Sekundarschule Sulgen mitarbeiten. Jeder profitiere vom Schulwesen, sagt Olivia Reinli. Sie will sich deshalb für die Gesellschaft engagieren.

Andrea Kern
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Die Kandidaten Emil Harder und Olivia Reinli im Befang. (Bild: Andrea Kern)

Die Kandidaten Emil Harder und Olivia Reinli im Befang. (Bild: Andrea Kern)

SULGEN. Emil Harder kennt sich aus im Sekundarschulhaus Befang. Er grüsst Lehrer und Schüler und erzählt von der derzeit stattfindenden Projektwoche. Seit zwölf Jahren ist er als Delegierter der Primarschulbehörde Sulgen gleichzeitig auch Mitglied der Sekundarschulbehörde Sulgen-Schönenberg-Kradolf. Nun gibt er sein Amt in der Primarschulbehörde auf und möchte als neues Mitglied in die Sekundarschulbehörde gewählt werden. Für den zweiten freien Sitz kandidiert Olivia Reinli.

Sieben Mitglieder insgesamt

Am 3. März wählen die Stimmbürger die neue Behörde der Sekundarschule für die Amtsdauer 2013 bis 2017. Sie besteht neben dem Präsidenten aus drei frei gewählten Mitgliedern sowie je einem Delegierten der Primarschulen Sulgen, Schönenberg-Kradolf und Götighofen.

Als Nachfolger des zurücktretenden Präsidenten Reto Kohler wurde bereits Ende November das bisherige Behördenmitglied Peter Welti zum neuen Präsidenten gewählt. Zudem verzichtet Irène Ebnöther auf eine Wiederwahl, wodurch zwei Vakanzen neu zu besetzen sind.

Mutter von zwei Kindern

Olivia Reinli wurde von der Interpartei für die Kandidatur angefragt. «Ich möchte etwas Sinnvolles für die Gesellschaft tun und Verantwortung übernehmen», sagt sie zu ihrer Motivation. Jeder profitiere schliesslich vom Schulwesen. «Ich möchte gerne etwas zurückgeben.» Als Mutter von zwei Kindern befasse sie sich ohnehin mit Schulthemen. Ihre Tochter ist noch in der Primarschule, ihr Sohn tritt im Sommer in die Sekundarschule über.

Emil Harders zwei ältere Kinder besuchen ebenfalls die Sekundarschule, der jüngste Bub ist noch in der Primarschule. Harder nennt die Tätigkeit in der Schulbehörde eine Lebensschule. «Man lernt, andere Meinungen zu akzeptieren, Entscheide zu hinterfragen und sich selber einzubringen.» Ihm gefallen die Arbeit und die Diskussionen im Team als Ausgleich zu seiner Tätigkeit auf dem Hof, wo er eher als Einzelkämpfer agieren muss. In der Sekundarschulbehörde möchte er Projekte, die bis jetzt erarbeitet worden sind, weiterführen. «Ich fühle mich wohl im Team», sagt er.

Von den bisherigen Behördenmitgliedern stellt sich Ursi Hurschler, Schönenberg, zur Wiederwahl. Die Mutter von zwei erwachsenen Töchtern und ausgebildete medizinische Praxisassistentin arbeitet heute als Arztsekretärin. In der Behörde der Sekundarschule ist sie seit acht Jahren Mitglied.