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Sie wandern ein in Massen

Jüngst traf sich die hiesige Rebkommission unter der Leitung eines Gemeinderats zum traditionellen Umgang und inspizierten die aktuelle Lage der heurigen Weinlese. Mit gezielten Massnahmen haben die Weinbauern die Frostprobleme im Frühjahr in den Griff bekommen.
D'räbluus

Jüngst traf sich die hiesige Rebkommission unter der Leitung eines Gemeinderats zum traditionellen Umgang und inspizierten die aktuelle Lage der heurigen Weinlese. Mit gezielten Massnahmen haben die Weinbauern die Frostprobleme im Frühjahr in den Griff bekommen. Erneut ist, wie im Vorjahr, die Kirschessigfliege (wissenschaftlicher Name: Drsophila suzukii) das Thema.

Da diese Fliege erst seit 2011 in Europa in Erscheinung getreten ist, sind Massnahmen, um sie zu bekämpfen, noch in der Testphase. Das Weibchen der nur drei Millimeter grossen Fliege legt in ihrem Leben mehr als 350 Eier. In einer Saison können so bis zu 15 Generationen heranwachsen. Gegen diese Masseneinwanderung von Schädlingen – Flüchtlinge scheinen es nicht zu sein – könnte man mit engmaschigen Netzen, Tonerde aber auch mit Insektiziden ankämpfen. Letzteres kommt nicht in Frage, die Trauben und der Wein sind zu kostbare Güter, als dass wir uns diese auf diese Weise verderben lassen.

Die Einwanderung von «Nützlingen» hingegen wird vor allem verbal bekämpft und für die Betroffenen mit viel Emotionen erfolgreich verdorben. Da es keine Vereinbarung mit der EU über eine Kirschessigfliegenfreizügigkeit gibt, liesse sich mit einer Volksinitiative dem Problem vielleicht Herr werden – diese kann problemlos umgesetzt werden.

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