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«Sie sind zu mir gestanden»

Nachgefragt

Die Evangelische Kirchgemeinde Bürglen muss bis im April 2018 eine neue Pfarrperson finden. Aufgrund privater Veränderungen hat sich der bisherige Pfarrer Sebastian Zebe für einen beruflichen Wechsel entschieden. Er wird etwas mehr als sechs Jahre in Bürglen gewirkt haben, wenn er die Kirchgemeinde im April 2018 verlässt.

Sebastian Zebe, was nehmen Sie von Ihrer Tätigkeit in Bürglen mit?

Es war meine erste Pfarrstelle in der Schweiz, da war ich gespannt, wie das bei den Menschen hier ankommt. Ich habe die Bürglerinnen und Bürgler – und damit meine ich nicht nur die Mitglieder unserer Kirchgemeinde – als liberal denkende, offene und tolerante Menschen kennen gelernt. Sie haben mich nicht nur als Pfarrer, sondern auch als Menschen ernst genommen, haben mich begleitet und zu mir gestanden, besonders in der schwierigen Zeit nach dem Tod meiner Frau. Dafür bin ich sehr dankbar. Die Jahre, in denen ich in Bürglen leben und arbeiten konnte, haben mein Leben unglaublich bereichert.

Gibt es ein Projekt, das Ihnen in Ihrer verbleibenden Zeit als Pfarrer von Bürglen noch besonders am Herzen liegt?

Zunächst bin ich froh, dass wir viele Projekte auf den Weg bringen konnten. Neue Gottesdienstformen haben sich entwickelt, Gemeindekreise sind entstanden, wir haben den Innenraum der Kirche und das Pfarrhaus saniert. Im Moment proben der Chor Thurklang und eine Band das Weihnachtsmusical zum «Bürgler Weihnachtsspiel 2017», das am Heiligen Abend zur Aufführung kommt.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit der Kirchenvorsteherschaft?

Wir haben ein ausgesprochen offenes und vertrauensvolles Miteinander. Daran habe ich aber nur einen kleinen Anteil, denn alle Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft sind kommunikativ, innovativ und konsensfähig.

Wohin führt Sie Ihre neue Stelle?

Im November wurde ich als ­Pfarrer in Meilen zur Wahl vorgeschlagen. In dieser grossen Kirchgemeinde am Zürichsee werde ich in einem Team aus vielen engagierten Mitarbeitern, Pfarrern, Jugend- und Sozialdiakonen und Musikern arbeiten und mich mit meiner beruflichen Erfahrung einbringen. (hab)

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