Sie rücken dem Schmutz zu Leibe

ERLEN. Während die Schülerinnen und Schüler die Frühlingsferien geniessen, sorgt ein eingespieltes Team dafür, dass die vielen Räume der Schule Erlen bis zum Unterrichtsbeginn wieder blitzblank glänzen.

Hannelore Bruderer
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Hauswart Peter Steffen und Raluca Robis reinigen den Fussboden des Erler Sekundarschulhauses. (Bild: Hannelore Bruderer)

Hauswart Peter Steffen und Raluca Robis reinigen den Fussboden des Erler Sekundarschulhauses. (Bild: Hannelore Bruderer)

Auf dem Platz, wo sich sonst in der Pause Schülerinnen und Schüler tummeln, ist es ruhig. Die Schulanlage wirkt aber nur auf den ersten Blick verlassen. Für das Hauswart- und Reinigungsteam sind die Ferienwochen im Frühling, Sommer und Herbst eine intensive Zeit.

«Gewisse Arbeiten können nur in dieser Zeit erledigt werden», erklärt Hauswart Peter Steffen. Mit den drei weiteren Hauswarten, einem Lernenden, der die Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt macht, sowie acht Reinigungs-Fachfrauen ist er für den Unterhalt der Schulanlagen in der Volksschulgemeinde Erlen verantwortlich. Zu den Hauptaufgaben des Teams zählen sämtliche Reinigungsarbeiten, die Pflege des Aussenbereichs und die Wartung der technischen Anlagen.

Ausräumen und einräumen

Von den Deckenbeleuchtungen bis zu den Füssen der Tische und Stühle, vom Treppengeländer bis ins Innere der Schränke wird in jedem Raum gründlich geputzt. Die Böden werden nicht nur von Schmutz befreit, sondern auch mit einer neuen Schutzschicht versehen. Dafür muss das Mobiliar aus den Räumen entfernt und später wieder eingeräumt werden. Hoch oben, auf einem Gerüst, putzt die Reinigungskraft Raluca Robis ein Fenster der Aachtalhalle.

Peter Steffen nutzt später das gleiche Gerüst, um an der Decke defekte Beleuchtungskörper auszuwechseln. Dies sind Tätigkeiten, die während des Schulbetriebes kaum möglich sind. «Brauchen wir ein Gerüst oder stehen Arbeiten an, die geräuschintensiv sind oder viel Staub verursachen, versuchen wir diese – wenn immer möglich – in die unterrichtsfreie Zeit zu legen. Dann stören wir den Schulbetrieb nicht und können effizient arbeiten», sagt Steffen.

Sicherheit oberstes Gebot

Obwohl das Unterhaltsteam eine breite Berufsbasis hat, führt es nicht alle Arbeiten selber aus. «Es ist die Kunst eines Hauswarts abzuschätzen, was selber gemacht werden kann und wofür Fachleute angefordert werden müssen», erklärt Steffen. Bei diesen und anderen Entscheidungen spielt die Sicherheit eine grosse Rolle. Bei der Ausübung seiner Tätigkeit ist das Personal nicht nur für die eigene Sicherheit besorgt, denn an der Schule Erlen gehen viele Menschen ein und aus. Da sind zum einen Vereine und Veranstalter, welche die Hallen nutzen, und zum anderen die Schüler, Lehrkräfte und Angestellten der Schulverwaltung. Wenn viel Betrieb herrscht, ist besondere Vorsicht geboten. «Muss dann zum Beispiel ein Boden feucht aufgenommen werden, wird der Bereich gekennzeichnet und abgesperrt», erläutert Steffen.

Wöchentliche Besprechung

Jeder im Team hat seinen Fachbereich und ist einer bestimmten Anlage zugewiesen. «Das heisst aber nicht, dass wir uns nicht gegenseitig aushelfen», betont Steffen. «Besonders in den Hauptreinigungswochen arbeiten wir eng zusammen.» Die anstehenden Aufgaben werden jeweils an einer wöchentlich stattfindenden Sitzung besprochen. An diesem Treffen nehmen die vier Hauswarte Peter Steffen, Josef Mäder, Peter Welter und Andreas Kupschina sowie Schulpräsident Heinz Leuenberger und Monika Wiedemann, die Bereichsleiterin Reinigung, teil.

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