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Sie legen die Scheu ab

Senioren aus der Gemeinde liessen sich am Bahnhof Bischofszell Stadt den Billettautomaten erklären.
Monika Wick
Schulung am Billettautomaten: Instruktor Hanspeter Rüegg schaut genau zu, ob alles richtig gemacht wird. (Bild: Monika Wick)

Schulung am Billettautomaten: Instruktor Hanspeter Rüegg schaut genau zu, ob alles richtig gemacht wird. (Bild: Monika Wick)

«Schön, dass Sie den Mut gefasst haben, sich an die Kiste zu stellen», sagte Hanspeter Rüegg von «Mobil sein & bleiben». Als Kiste bezeichnete er scherzhaft den Billettautomaten am Bahnhof Bischofszell Stadt. Vor dem «Fünfliber-Zmittag» nutzten 20 Senioren aus Hohentannen und Heldswil am Donnerstag die Gelegenheit, sich die Bedienung des Apparats erklären zu lassen.

Zu Beginn legte Rüegg den Rentnern ans Herz, sich Zeit zu lassen. «Wie alles andere braucht es Übung», sagte er. Als erstes erfuhren die Senioren, dass zu Beginn immer der Zielort auf dem Display eingetippt werden muss. «Danach können die Route, Hin- und Rückfahrt, die gewünschte Klasse und die Art des Bezahlens ausgewählt werden.» Rüegg wies darauf hin, dass auch Mehrfahrtenkarten, Abos oder City-Tickets erstellt werden können.

Für Staunen sorgte, dass gleichzeitig mit einem Bahnbillett auch Eintrittskarten für Attraktionen wie den Zürcher Zoo bezogen werden können. «Wo möchten Sie hinfahren?», erkundigte sich Rüegg bei einer Teilnehmerin. Mutig löste die Frau ein Ticket an die Bahnhofstrasse in Zürich. «Oh, die Dame hat Geld. Da komme ich mit», sagte Rüegg und lachte. Seine humorvolle Art ermutigte weitere Senioren, eine fiktive Reise anzutreten. «Das ist ja einfacher, als ich gedacht habe», hiess es von verschiedenen Seiten.

Gemeinde lädt Senioren zum Mittagessen ein

Organisiert hatte die Schulung die Politische Gemeinde Hohentannen. «Seit rund 15 Jahren lädt die Gemeinde Bürger, welche das 65. Altersjahr überschritten haben, zweimal im Jahr zum <Fünfliber-Zmittag> ein», erklärte Gemeindepräsident Christof Rösch. Wie der Name schon sagt, bezahlen die Rentner nur fünf Franken. Der Rest wird aus dem sogenannten «Kiesrappen» beglichen. Neuerdings wird der «Fünfliber-Zmittag» mit interessanten Anlässen bereichert. Rösch: «Wir hatten schon einen Vortrag über Vorsorgeaufträge. Als nächstes ist ein Referat über Enkeltrickbetrüger geplant.»

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