Sie kennt den Schulalltag

Sandra Husistein bewirbt sich um den vakanten Sitz in der Behörde der Sekundarschule Befang. Die Schönenbergerin ist Primarlehrerin in Bischofszell.

Georg Stelzner
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Sandra Husistein, Kandidatin für die Schulbehörde. (Bild: Georg Stelzner)

Sandra Husistein, Kandidatin für die Schulbehörde. (Bild: Georg Stelzner)

SCHÖNENBERG. Für Sandra Husistein-Seydel wäre es ein schönes nachträgliches Geburtstagsgeschenk, würde sie am 18. Mai in die Sekundarschulbehörde Sulgen-Schönenberg-Kradolf gewählt. Am Vortag feiert die in Wilen-Watt bei Niederglatt SG aufgewachsene Kandidatin, die mit Christian Husistein verheiratet ist und seit acht Jahren in Schönenberg wohnt, nämlich ihren 35. Geburtstag.

Nützliche Erfahrungen

«Als Lehrerin und Mutter von zwei Töchtern liegt mir die Bildungspolitik am Herzen», sagt Sandra Husistein zur Motivation für ihre Kandidatur. Sie sei von mehreren Personen darauf angesprochen worden. Dadurch sei sie zusätzlich ermuntert worden, ins Rennen zu steigen. «Ich war von Anfang an interessiert, habe mir die Sache aber gut überlegt», erklärt Sandra Husistein, die mit ihrer Kandidatur auch den Schönenberger Sitz verteidigen will.

Die Behörde könnte von ihren beruflichen Erfahrungen profitieren, ist die Kandidatin überzeugt. «Ich kenne viele Dinge aus der Praxis.» Als weiteren Beweggrund nennt Sandra Husistein ihre momentane familiäre Situation: «Ich könnte es mir einrichten, das Amt auch über einen längeren Zeitraum auszuüben.» Die Kandidatin findet, dass eine gewisse personelle Kontinuität für jede Behörde wichtig sei. Der CVP gehört sie an, weil ihr die Familienpolitik wichtig ist.

Interessanter Zeitpunkt

Mit den Verhältnissen an der Sekundarschule Befang ist Sandra Husistein bestens vertraut. Sie besucht regelmässig die Gemeindeversammlung, erteilt Sekundarschülern Nachhilfeunterricht und hat bei Schulpräsident Peter Welti Cavegn sowie anderen Behördenmitgliedern Erkundigungen eingeholt. Die Konstellation mit einem erst kurz amtierenden Schulpräsidenten und bald auch einem neuen Schulleiter reizt Sandra Husistein. Sie fände es spannend, in dieser Phase in der Behörde mitarbeiten zu dürfen. In welcher Funktion, ist für die Kandidatin zweitrangig. «Ich könnte gut mit dem freiwerdenden Amt der Aktuarin leben, würde mir aber auch eine andere Aufgabe zutrauen.»

Familie, Literatur und Sport

Zu ihren Stärken zählt Sandra Husistein ihre engagierte Wesensart und die Lust am Diskutieren. «Es ist mir wichtig, meinen Standpunkt zu vertreten; ich habe aber keine Mühe damit, mich der Mehrheit zu fügen.» Probleme bereiteten ihr Situationen, in denen die Gerechtigkeit auf der Strecke bleibt. Fairness habe bei ihr einen hohen Stellenwert, betont die Kandidatin, die ihre Freizeit am liebsten mit der Familie verbringt und die gerne liest und oft Sport treibt. Letzteres unter anderem mit der Sulger «rundumFit»-Gruppe.

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