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Sie holen den Sek-Fez zurück

Früher veranstalteten die fünf Freunde legendäre Sek-Parties in Kreuzlingen. Heute haben sie die 30er überschritten und werfen einen Blick zurück. Morgen Abend laden sie die Jahrgänge 1972 bis 1980 zur Open-Air-Party ins Fischerhaus ein.
Cathrin Michael
Haben das Party-Organisieren nicht verlernt: Marcel Eigenmann, Andreas Schreiber, Martin Rutishauser und Reto Eppenberger. (Bild: pd)

Haben das Party-Organisieren nicht verlernt: Marcel Eigenmann, Andreas Schreiber, Martin Rutishauser und Reto Eppenberger. (Bild: pd)

kreuzlingen. Sorgfältig rollt Marcel Eigenmann das verstaubte Poster auseinander. «Disco Oxbow» steht darauf mit gelben Lettern geschrieben. Er und seine Kollegen brechen in schallendes Gelächter aus. «Weisst du noch?», rufen sie durcheinander. 1991 haben sie die letzte Sek-Party organisiert, jetzt wollen sie ein Revival: Reto Eppenberger, Marcel Eigenmann, Martin Rutishauser, Andreas Schreiber und Thomas Gut.

Aus Bierlaune heraus geplant

Vor weniger als zwei Wochen sei aus einer Bierlaune heraus spontan die Idee entstanden, die ehemaligen Klassenkameraden aus dem Schulhaus Pestalozzi für eine Party am See zusammenzutrommeln, sagt Reto Eppenberger. «Wir möchten Leute erreichen, die sonst eher zu Hause sitzen», sagt er. «Wir freuen uns auf viele alte Bekannte.» Eppenberger ist der Pächter des Restaurants Fischerhaus, und so war die Frage nach der Location schnell geklärt. «Wir hoffen auf gutes Wetter, die Party findet im Biergarten statt.»

Wuba-Organisator mit dabei

Mit Martin Rutishauser ist auch ein erfahrener Party-Organisator im OK dabei. Seit vielen Jahren organisiert er die Wuba in Tägerwilen oder auf seinem Gutshof in Scherzingen. An seinen Parties hat auch schon Thomas Gut Musik aufgelegt, der am Freitag als DJ Tommy Well die ehemaligen Sek-Schüler zum Tanzen animieren soll. Er besitzt in Kreuzlingen die Gut Werbe-Agentur und hat kurzerhand das Marketing für die Party übernommen.

Früher gab's keinen Alkohol

«Früher haben wir ganz genau überlegt, wie viel Geld wir für unsere Plakate ausgeben», sagt Andreas Schreiber, «man bezahlte pro Farbe». Auch erinnert er sich an endlos lange Diskussionen, ob sie Sinalco oder Orangina in die Getränkekarte aufnehmen sollen. «Alkohol war damals tabu.»

Und so freuen sich die fünf Freunde, morgen ab 20 Uhr mit ihren ehemaligen Kollegen auf ein Wiedersehen anzustossen – gerne auch mit einem Bier.

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