Sie helfen Schülern bei Problemen

ARBON. Die Schulsozialarbeit hat sich in den vergangenen fünf Jahren zu einem festen Bestandteil im Schulalltag der Sekundarschule Arbon entwickelt. Im letzten Schuljahr profitierten 164 Jugendliche vom Angebot.

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Die Schulsozialarbeit wirkt in verschiedensten Bereichen, interveniert unter anderem bei Konflikten und leistet Präventions- und Aufklärungsarbeit.

Den grössten Teil der Arbeit nehmen die Beratungsgespräche mit den Schülerinnen und Schülern in Anspruch. Im vergangenen Schuljahr traten 164 Jugendliche mit der Schulsozialarbeit in Kontakt.

Über 1000 Einzelgespräche

Es wurden insgesamt 1085 Einzelgespräche durchgeführt, wobei pro Person durchschnittlich 6,5 Beratungsgespräche stattgefunden haben.

Familiäre Probleme und sozial auffälliges Verhalten der Jugendlichen werden in den Beratungen am häufigsten thematisiert, heisst es in einer Mitteilung der Schulgemeinde. Wiederkehrende Themen würden zudem die schulischen Leistungen sowie die Schulmotivation darstellen. «Dank eines regelmässigen Austausches mit den Schülerinnen und Schülern können die Schulsozialarbeiter frühzeitig auf negative Entwicklungen sowie Konflikte reagieren und mit passenden Angeboten gegensteuern.»

Eine Herausforderung

Das Begleiten von Jugendlichen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen sei eine Herausforderung, schreibt die Schulgemeinde. Jede Begleitung fordere eine individuelle Herangehensweise sowie individuelle Lösungen.

Im Klassenverband arbeiten die Schulsozialarbeiter, die an allen drei Schulstandorten mit insgesamt je 70 Stellenprozenten arbeiten, im Bereich der Förderung der sozialen Kompetenzen. Im vergangenen Schuljahr fanden 124 diesbezügliche Aktivitäten statt. Einige Angebote der Schulsozialarbeit sind fest im Jahresplan verankert. Dabei handelt es sich beispielsweise um Unterrichtseinheiten zu Themen wie Neue Medien, soziales Verhalten, Lehrstellensuche oder Mobbing.

Im letzten Schuljahr fanden zugunsten der Schülerinnen und Schüler 564 Gespräche zwischen der Schulsozialarbeit und den Lehrpersonen statt. (red.)

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