Sepp mag keine Ansprachen

BÜRGLEN. Seit 15 Jahren steht die Alpenland-Sepp & Co. auf der Bühne. Das Jubiläum wollen Franz Pischler, Rudi Exenberger und Sepp Silberberger am 2. und 3. Mai auf ihre Weise feiern.

Esther Simon
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Er hat den Überblick: Entertainer Sepp Silberberger am Alpenland-Musikfestival am 3. Mai 2014 im Festzelt in Bürglen. (Archivbild: Donato Caspari)

Er hat den Überblick: Entertainer Sepp Silberberger am Alpenland-Musikfestival am 3. Mai 2014 im Festzelt in Bürglen. (Archivbild: Donato Caspari)

5000 begeisterte Zuschauer, eine tadellose Organisation, keine Randale – das sind die Markenzeichen der bisherigen zehn Alpenland-Festivals in Bürglen. Auch die elfte Auflage vom 2. und 3. Mai soll in diesem Stil über die Bühne gehen.

Gags, Unterhaltung, Musik

Höhepunkte sind die Auftritte des Nockalm-Quintetts, von Stefanie Hertel mit ihrer Band und das Bühnenjubiläum der Alpenland-Sepp & Co. mit Franz Pischler, Rudi Exenberger und Sepp Silberberger, der mit Tochter Jasmine Silberberger das Festival wieder organisiert. «Wir feiern auf unsere Weise», sagt Silberberger, «zusammen mit dem Publikum, mit Gags, Unterhaltung und Musik, und ganz sicher ohne Ansprache. Die mag ich nämlich nicht.» Zu den Zuhörern sprechen darf als Einziger Gemeindeammann Erich Baumann. Silberberger: «Das ist eine Tradition, die wir schätzen. Das ist ein Zeichen, dass die Gemeinde hinter dem Festival steht.»

Immer offen für Neuerungen

Ein geheiztes Zelt mit Holzboden, ein Raucherzelt, ein Shuttle-Bus und Gratis-Parkplätze erwarten die Besucher. Die 2014 verfeinerte Technik werde dieses Jahr nochmals verbessert, sagt der Alpenland-Sepp. «Wir sind immer offen für Neuerungen. Man darf nie glauben, man sei perfekt.» 240 Helfer stehen im Einsatz, dazu 40 Serviertöchter und 20 Leute, die das Essen im Festzelt servieren.