Sek hat weniger Geld gebraucht

Mehreinnahmen bei den Steuern haben zu einem guten Ergebnis in der Rechnung der Sekundarschule verholfen. Eine Schwankungsreserve wird neu eingeführt, um nicht budgetierbare Kosten beim neuen Finanzausgleich zu überbrücken.

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romanshorn. Bei einem Aufwand von 7 749 811 Franken und Ertrag von 7 996 364 Franken resultiert ein Überschuss von 246 553 Franken in der Rechnung der Sekundarschule Romanshorn.

Verwaltung am neuen Ort

Im Jahr 2010 hat die Sekundarschule das Fundament für die Neuausrichtung der Sekundarschule Romanshorn-Salmsach geschaffen. Alle ersten und zweiten Sekundarschuljahrgänge werden inskünftig in der Weitenzelg-Anlage unterrichtet, der ganze dritte Sekundarschuljahrgang besucht die Reckholdern-Anlage. Besondere Lernbedürfnisse unterstützen alle Beteiligten bei der Individualisierung.

Im März 2010 konnte die gesamte Verwaltung die neuen Räumlichkeiten in der ehemaligen Hauswartwohnung Weitenzelg beziehen.

Jahresrechnung 2010

Die Jahresrechnung 2010 schliesst bei einem budgetierten Fehlbetrag von 188 800 Franken mit einem Überschuss von 246 553 Franken ab. Alle Positionen haben zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen. Die Aufwendungen lagen fast durchwegs unter Budget und zum Teil massiv unter den Vorjahreszahlen. Der Schülerrückgang schlägt sich auch in den Kosten nieder. Allein die grösste Position, die Besoldungen, ging um circa acht Prozent zurück. Das Angebot der Sekundarschule wurde an die vorhandenen Schülerzahlen angepasst, indem sinnvolle Zusammenlegungen stattgefunden haben.

Bei den Erträgen liegen die Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen über Budget, die Ertrags- und Kapitalsteuern der juristischen Personen hingegen unter Budget. Die Quellensteuern und Grundstückgewinnsteuern übertrafen die budgetierten Zahlen massiv. Insgesamt führte dies zu Mehreinnahmen aus Steuern von über 300 000 Franken.

Schwankungsreserve

Mit dem neuen Beitragsgesetz ab 1.Januar 2011 werden die Beiträge des Kantons anhand von Schülerpauschalen berechnet. Da das schulische Angebot aber nicht umgehend auf sinkende Schülerzahlen reagieren kann – vereinzelte Schülerabgänge führen zum Teil zu überhaupt keinen namhaften Kostensenkungen (beispielsweise Besoldungen), aber umgehend zu massiv geringeren Leistungen des Kantons – hat die Sekundarschulbehörde beschlossen, eine «Schwankungsreserve kantonaler Finanzausgleich» zu schaffen. Grosse nicht budgetierbare Schwankungen beim Finanzausgleich aufgrund der Schülerzahlen oder der eingegangenen Steuererträge werden dieser Reserve gutgeschrieben oder belastet.

Die Schwankungsreserve soll 500 000 Franken nicht übersteigen. Die Einlage im Jahr 2010 beträgt 121 380 Franken. (sek)

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