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Seit 20 Jahren essen sie zusammen

BISCHOFSZELL. Zeit für sich haben, dem Herzen etwas Gutes gönnen, sich mit andern Frauen austauschen, neue Impulse fürs Leben bekommen: Das macht das ökumenische Frauenfrühstück aus. Dieses Jahr findet der Anlass zum 20. Mal statt.
Claudia Gerrits
Sie organisieren das Frauenfrühstück: Katja Brunnschweiler, Barbara Wellauer, Heidi Kreienbühl, Annemarie Fässler, Marlise Grob, Agi Scheiwiler, Cornelia Zwick und Irene Friedrich. (Bild: Claudia Gerrits)

Sie organisieren das Frauenfrühstück: Katja Brunnschweiler, Barbara Wellauer, Heidi Kreienbühl, Annemarie Fässler, Marlise Grob, Agi Scheiwiler, Cornelia Zwick und Irene Friedrich. (Bild: Claudia Gerrits)

BISCHOFSZELL. Es ist zu spüren: Katja Brunnschweiler, Annemarie Fässler, Irene Friedrich, Marlise Grob, Heidi Kreienbühl, Agi Scheiwiler, Barbara Wellauer und Cornelia Zwick vom Organisationsteam des ökumenischen Frauenfrühstücks in Bischofszell freuen sich auf den Anlass nächste Woche.

Dieses Jahr feiert das ökumenische Frauenfrühstück den 20. Geburtstag. Mit Betonung auf ökumenisch, denn seit 1994 wirken im Führungsteam Frauen beider Landeskirchen mit und seitdem steht es auch so im Namen.

Jedes Jahr beliebt

Die Anfänge des Frauenfrühstücks in Bischofszell gehen ins Jahr 1987 zurück. Ins Leben gerufen haben es damals zwei evangelische Frauen: Margrit Flammer und die Pfarrfrau Christina Rohner. Anfänglich fand der Anlass im damaligen evangelischen Kirchgemeindehaus statt – mit um die 100 Gästen, die ersten drei Jahre sogar zweimal jährlich.

«Heute ist das nicht mehr denkbar, der Aufwand würde den Rahmen für alle engagierten Freiwilligen sprengen», erklärt Heidi Kreienbühl, Leiterin des Organisationsteams. Heute zieht das Frauenfrühstück jedes Jahr um die 250 bis 320 Besucherinnen an. Die Frauen kommen aus dem ganzen Einzugsgebiet von Bischofszell, zwischen Amriswil und Gossau. Da der Anlass schon in den ersten Jahren immer mehr Anklang fand, wurde denn auch bald in die Bitzihalle gewechselt.

Männer helfen auch mit

18 Jahre lang engagierte sich Margrit Flammer als Hauptverantwortliche für das Frauenfrühstück. Als sie sich 2005 zurückziehen wollte, drohte dem Frauenfrühstück das Aus, weil sich erst niemand als Nachfolgerin zur Verfügung stellte. «Als ich dann angefragt wurde, habe ich zugesagt, weil ich das Frauenfrühstück schon als Teilnehmerin immer sehr genossen habe», erinnert sich Heidi Kreienbühl aus Waldkirch. «Zwei Stunden für mich, damals als Mutter von vier Kindern und Hausfrau, und der Austausch mit andern Frauen, das fand ich wunderbar.» Vier evangelische und vier katholische Frauen bilden das Vorbereitungsteam. Jede Teamfrau ist für ein bestimmtes Ressort zuständig. Am Anlass selber sind zudem gegen 40 weitere Freiwillige im Einsatz, fast die Hälfte davon Männer. «Ehemänner, Söhne von uns Teamfrauen, Senioren und andere Männer helfen beim Einrichten und Abräumen», betont Heidi Kreienbühl.

Themen über Gott und die Welt

Zum Frauenfrühstück gehört seit jeher ein Referat, das aktuelle Lebens- und Glaubensthemen aufgreift. «Die Stellung der Frau in Ehe und christlicher Gemeinde» lautete der Titel des Vortrags am ersten Frauenfrühstück 1987. «Dem Leben Farbe geben» oder «Ich leiste, darum bin ich» waren Themen in den letzten Jahren. «Bei der Auswahl achten wir darauf, dass Frauen jedes Alters etwas davon haben», erklärt Katja Brunnschweiler. 2008 entschied das Team, es sei Zeit, wieder einmal einen Referenten zu engagieren, und lud Benno Kehl, damals noch Franziskanermönch, ein. «Das Grösste ist die Liebe», hiess sein Vortrag. Das Frauenfrühstück in jenem Jahr brachte den Besucherrekord von 320 Frauen. Ob das Thema des diesjährigen Vortrags auch etwas das Frauenfrühstück charakterisiere? Die Frauen nicken lachend.

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