Sein kleiner Sohn gab den Impuls

Seit Sommer arbeitet Fabian Toppius auf der Gemeindeverwaltung in Wigoltingen; im Februar wird er Gemeindeschreiber. Dass er die neue Stelle antrat, hat er seinem elf Monate alten Buben Lorin zu verdanken. Er brachte ihn zum Nachdenken.

Rudolf Steiner
Drucken
Teilen
Der neue Gemeindeschreiber von Wigoltingen, Fabian Toppius, an seinem Arbeitsplatz in der Gemeindeverwaltung. (Bild: Rudolf Steiner)

Der neue Gemeindeschreiber von Wigoltingen, Fabian Toppius, an seinem Arbeitsplatz in der Gemeindeverwaltung. (Bild: Rudolf Steiner)

WIGOLTINGEN. Die neue Stelle als Gemeindeschreiber von Wigoltingen ist für den 34jährigen Fabian Toppius eine grosse Herausforderung. Zuvor hatte er 18 Jahre beim Strassenverkehrsamt des Kantons Thurgau in Frauenfeld gearbeitet. Dort hat Toppius, der in Uesslingen zusammen mit einem Zwillingsbruder auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, auch seine KV-Lehre absolviert.

Alle möglichen Ziele erreicht

Nachdem er erst vor anderthalb Jahren geheiratet hat und im Januar 2015 Vater von Sohn Lorin geworden ist, hat sich sein Leben sowohl familiär als auch beruflich von Grund auf geändert. Vor allem die Geburt seines Sohnes Lorin vor elf Monaten habe ihn zum Nachdenken veranlasst, sagt Toppius. An seiner ehemaligen Arbeitsstelle habe er alle seine möglichen Ziele grösstenteils erreicht; er fand den Gedanken spannend, den sicheren beruflichen Hafen zu verlassen und in einer neuen Umgebung mit neuen Arbeitskollegen etwas Neues zu beginnen.

Zum richtigen Zeitpunkt

«Zudem hatte ich 2012 beim Verband Thurgauer Gemeinden eine eineinhalbjährige Weiterbildung zum Verwaltungsökonom mit dem Diplom abgeschlossen und mit einem Zusatzstudium in Rechnungswesen für Gemeindeverwaltungen ergänzt», sagt Toppius. So habe er sich neue Ziele gesteckt und das Stelleninserat, mit dem die Gemeinde Wigoltingen auf Beginn des Jahres 2016 einen neuen Gemeindeschreiber gesucht habe, sei für ihn gerade zum richtigen Zeitpunkt gekommen. Nach zwei Vorstellungsgesprächen und einem Schnuppertag sei er dann aus den gegen 20 Stellenbewerbern gewählt worden. Weil seine Vorgängerin im Amt, Ruth Hägi, Ende Januar 2016 in Pension gehen wird, sei er seit Arbeitsbeginn Anfang August bereits optimal und umfassend in seinen neuen Arbeitsbereich eingearbeitet worden. An seinem neuen Aufgabenbereich Protokollführung, Finanz- und Rechnungswesen sowie Führung des Bestattungsamtes schätzt er vor allem, dass er auch weiterhin den Kontakt mit Menschen sowie Behörden von Nachbargemeinden und Kanton pflegen kann. Hilfreich sei auch gewesen, dass er von seinen neuen Arbeitskollegen und -kolleginnen der Gemeindeverwaltung äusserst kollegial aufgenommen und in seinen Arbeitsbereich eingeführt worden sei.

Er fühlt sich wohl

Sein neues Büro hat Toppius bereits bezogen und in der Zwischenzeit Wigoltingen und seine Einwohner und Einwohnerinnen schon gut kennen und schätzen gelernt. «Ich fühle mich wohl in meiner neuen Funktion an meinem neuen Arbeitsplatz und habe es bisher nicht bereut, mich einer neuen Herausforderung gestellt zu haben», sagt Toppius, der in seiner Freizeit gerne Sport treibt, reist und ein begeisterter Taucher ist.

Aktuelle Nachrichten