Sein Erfolg wäre eine Überraschung

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Das spricht für ihn: Jörg Stehrenberger war der Erste, der nach dem Rücktritt von Andreas Netzle seinen Hut in den Ring geworfen hatte. Der parteilose Jurist ­gehört nicht wie die anderen Kandidaten zum Parteien- oder Verwaltungsestablishment. Er hat den Mut, ohne offizielle Unterstützung anzutreten. Stehrenberger verfügt auf Grund seines Bildungsrucksacks über ein gewisses Know-how.

Problemzonen: Das ehemalige CVP-Mitglied hat kaum politische Erfahrung und muss ohne Rückhalt einer Gruppe auskommen. Stehrenberger arbeitet momentan in einem Teilpensum als Dozent für Wirtschaft und Recht, nach eigenen Angaben sonst auf selbstständiger Basis. Ob das in Sachen Führungserfahrung reicht, ist fraglich. Er ist schon zweimal bei Richterwahlen angetreten (2010/2016), konnte den Gegnern aber nie gefährlich werden. Stehrenberger ist auch in diesem Wahlkampf der klare Aussenseiter.

Wahlchancen: 1 von 5

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