Seilziehen seit sechs Jahren

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Im Januar 2012 stellte die Firma Zürcher ihre Pläne für den Betrieb einer 22 Hektar grossen Deponie für sauberen beziehungsweise leicht belasteten Aushub sowie Bauabfälle der Öffentlichkeit vor. Mit den betroffenen Landeigentümern im Gebiet Grosszelg zwischen dem Weiler Fetzisloh und Frasnacht hatte sie zu diesem Zeitpunkt bereits grundrechtliche Verträge abgeschlossen. Der Bedarf nach einer sogenannten Inertstoffdeponie im Oberthurgau sei ausgewiesen und der Standort in verschiedener Hinsicht sehr gut. Für die Gegner war die geplante Anlage eine Zumutung: Die Schuttberge würden bis zu 35 Meter in den Himmel ragen. Die Folge seien 30 Jahre lang Baulärm, Dreck, Luftverschmutzung und Schwerverkehr in einem Naherholungsgebiet. (mso)