«Seestrasse würde entlastet»

Der Münsterlinger Gemeinderat begrüsst, dass die Zufahrt zum Spital ab der im Richtplan vorgesehenen Oberlandstrasse grösstenteils als Tunnel geplant ist.

Martina Eggenberger Lenz
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Die Zufahrt zum Spital soll möglichst als Tunnel gebaut werden. (Bild: meg)

Die Zufahrt zum Spital soll möglichst als Tunnel gebaut werden. (Bild: meg)

Münsterlingen. Der Münsterlinger Gemeinderat habe das Traktandum Oberlandstrasse in seiner letzten Sitzung diskutiert, informierte Gemeindeammann Fritz Zweifel gestern.

Gespräche in Aussicht

Er machte darauf aufmerksam, dass es nun am Grossen Rat sei, den Richtplan zu genehmigen oder abzulehnen. Der Regierungsrat habe den Gemeinden aber Gespräche in Aussicht gestellt, lobt der Münsterlinger Gemeindeammann das Vorgehen von Regierungsrat Jakob Stark.

Der Gemeindeammann unterstreicht, dass die Oberlandstrasse nur realisiert wird, wenn die Verkehrsbelastung im Raum Langrickenbach das Verkehrsaufkommen während zweier aufeinanderfolgender Jahre die 10 000er-Grenze überschreitet.

Als Tunnel geführt

Der Gemeinde Münsterlingen sei zugesichert worden, dass der Abgang von der Oberlandstrasse zur Seestrasse grossmehrheitlich eingedeckt erfolge, das heisst als Tunnel geführt wird. Die bestehende Strasse ab Höhe des Schulhauses bis Schönenbaumgarten könne dann rückgebaut werden.

Weiter sei vorgesehen, dass mit flankierenden Massnahmen wie Verkehrsberuhigungen die Durchfahrt von Landschlacht unattraktiv gestaltet werden soll, damit dort kein Ausweichverkehr durchs Dorf fährt.

Wichtiges Zugeständnis

Als grössten Vorteil der neuen Oberlandstrasse wertet Zweifel, dass die Seestrasse entlastet würde. Das Zugeständnis des Kantons, die Abfahrt der Oberlandstrasse zum Spital einzudecken, sei für die Gemeinde äusserst wichtig.

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