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Seesicht für VW-Busse und Käfer

GÜTTINGEN. Beim Hermannshof ob Güttingen treffen sich in zwei Wochen die Besitzer von Schmuckstücken auf vier Rädern. Hampi Leugger organisiert das erste Treffen in der Region für Volkswagen mit Baujahr vor 1982. Ein ganz spezieller Anlass.
Urs Brüschweiler
Früher ein Päcklibus, heute ein Wohnmobil: Hampi Leugger lädt die Besitzer von alten Volkswagen zum Treffen mit bester Aussicht. (Bild: Urs Brüschweiler)

Früher ein Päcklibus, heute ein Wohnmobil: Hampi Leugger lädt die Besitzer von alten Volkswagen zum Treffen mit bester Aussicht. (Bild: Urs Brüschweiler)

«Eigentlich müsste man hier bei uns ein Treffen veranstalten.» Davon geredet hat Hampi Leugger schon vor Jahren. Einige haben ihn dafür belächelt und geglaubt, er werde das nicht durchziehen. «Jetzt habe ich Nägel mit Köpfen gemacht.» Der Güttinger Fahrlehrer lädt vom 31. August bis zum 2. September zum «VW-Luftgekühlten-Treffen» nach Güttingen. VW-Busse und Käfer stehen dabei im Zentrum. Aber auch noch speziellere Gefährte wie Buggys oder Kübelwagen werden dabei sein. Wichtig ist, dass sie luftgekühlt sind, das heisst, sie haben Baujahr vor 1982.

Im Besitz eines Knatterbusses

Seinen VW-Bus hat Hampi Leugger vor elf Jahren gekauft. Er ist ein Modell T2 und knattert ganz schön laut, wenn er um die Ecke fährt. «Das war mal ein Päcklibus bei der Frauenfelder Post», erzählt Leugger. Als er ihn erstanden hat, war das Vehikel bereits zum Wohnmobil umgebaut. «An so einem Fahrzeug gibt es immer etwas zu schrauben.» So hat der gelernte Automechaniker auch schon unzählige Arbeitsstunden investiert. Leugger besuchte Open Airs damit und nahm an anderen Treffen der Marken-Fans in der Schweiz und darüber hinaus teil. «Selten finden diese an wirklich schönen Orten statt, so richtig draussen im Grünen.» Und die Aussicht war nirgends so überzeugend, wie auf der Wiese in Güttingen, wo er sein erstes Treffen durchführen will. Vom Hermannshof der Familie Wattinger oberhalb des Dorfes hat man perfekte Seesicht. «Das ist für mich etwas Wichtiges bei den Treffen», sagt Leugger. Man will es gemütlich und gediegen haben. Ein solches Treffen sei nicht vergleichbar mit Tuning-Veranstaltungen, wo sie ihre aufgemotzten Boliden herzeigten. Dort würde er nie hingehen. «Bei unseren Treffen spielt es keine Rolle, ob alt oder neu oder auch mal ein wenig rostig. Jeder Bus ist anders.» Es gebe da ganz spezielle – auch mal lustige – Umbauten zu bestaunen. Die Besucher begutachten die Fahrzeuge und kommen miteinander ins Gespräch. «Es sind alles Liebhaberobjekte. Einige sind auch schon richtig viel Geld wert.»

Es ist genug Platz da

Wie viele Teilnehmer in zwei Wochen erwartet werden, sei ganz schwierig zu sagen. Das hänge sehr mit dem Wetter zusammen. «Wir hoffen auf 80 Fahrzeuge», sagt Leugger. In der Szene – bei anderen Treffen oder bei spezialisierten Garagen – hat er Flyer verteilt. «Der Platz ist auf jeden Fall gross genug für alle.»

Das erste Treffen von vielen?

Unterstützt bei der Organisation wird Hampi Leugger durch seine Freundin Andrea Wattinger sowie Freunde und Familie. Auch dank Sponsoren hofft er, dass er die Kosten des Festes decken kann. Sollten mindestens 30 Fahrzeuge kommen, verspricht Leugger, dass das erste Güttinger Treffen nicht das letzte bleiben wird.

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