Securitas musste nie aufkreuzen

Das «Midnight Fun» 2013 war aus Sicht der Veranstalter ein Erfolg. Die Fortsetzung folgt im nächsten Jahr mit den gleichen Zielsetzungen.

Esther Simon
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Jugendliche am Midnight-Fun in der Turnhalle in Weinfelden. (Archivbild: Stefan Schaufelberger)

Jugendliche am Midnight-Fun in der Turnhalle in Weinfelden. (Archivbild: Stefan Schaufelberger)

WEINFELDEN. Das «Midnight Fun» soll auch 2014 angeboten werden. Das geht aus dem Schlussbericht 2013 hervor, den das Projektteam im April verabschiedet hat. «Midnight Fun» ist ein sportliches Angebot für Jugendliche in der Region, jeweils an den Samstagabenden in den Wintermonaten. Eingeladen zu den Anlässen sind junge Leute, die Mühe haben, ihre Freizeit konstruktiv zu gestalten.

Ein gutes Zeugnis

Die Jugendkommission, der Verein für Jugend und Freizeit, die Sekundarschule Weinfelden, die Kantonspolizei Thurgau sowie die Stiftung idee:sport haben das Projekt schon vor Jahren ins Leben gerufen. Treffpunkt für die Jugendlichen ist jeweils die alte Sekundarschul-Turnhalle.

Der Bericht 2013 stellt den jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Leitern und Coaches ein gutes Zeugnis aus. Der Anlass konnte im vergangenen Winter zehnmal angeboten werden, «weil sich die Jugendlichen korrekt verhalten und die getroffenen Massnahmen zu einem problemlosen Betrieb geführt haben», wie es in dem Bericht heisst. Im Vorjahr – 2012 – hatte es Probleme mit alkoholisierten Jugendlichen gegeben, worauf vor allem Mädchen den Veranstaltungen fernblieben.

Basketball und Fussball

Offensichtlich – so der Bericht – gehörten viele Jugendliche, die im Vorjahr Schwierigkeiten gemacht hatten, 2013 nicht mehr zu den Teilnehmenden. Im vergangenen Winter habe man jedenfalls die Securitas nie anfordern müssen, heisst es im Bericht, mehr noch: «Bei den routinemässigen Kontrollen konnten die Mitarbeitenden der Securitas feststellen, dass das Midnight Fun ruhig und problemlos verläuft.» Die Renner waren Basketball und Fussball. Der Bericht führt den Erfolg der jüngsten Staffel auch auf die Tatsache zurück, dass Projektleiter Andreas Reifler ein konstantes Team aufbauen konnte und die Einsatzplanung der Helfer und Coaches zuverlässiger war als im Vorjahr. Schliesslich wurden die Raucher mit einem mobilen Aschenbecher ausgestattet. Auch diese Massnahme habe sich bewährt.

Weiterhin ein Bedürfnis

Mit durchschnittlich 36 Teilnehmenden pro Veranstaltung wurde das erklärte Ziel von 40 bis 50 Teilnehmern zwar nicht erreicht. Das Angebot entspreche aber weiterhin einem Bedürfnis. Fast 85 Prozent der teilnehmenden Jugendlichen wohnen in Weinfelden. Die Rechnung schliesst ausgeglichen bei Einnahmen und Ausgaben von je 14 000 Franken.

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