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Secondhand-Ware aus dem Kuhstall

Im einstigen Stall von Yvonne und Ueli Müller im Haldenhof verkaufte das Dachboden-Brocki-Team des Gemeinnützigen Frauenvereins Märstetten am Wochenende zahlreiche Alltagsgegenstände und Möbel für einen wohltätigen Zweck.
Werner Lenzin
Yvonne Müller erklärt Alice und Heinz Schwarz ein Bowle-Service. (Bild: Werner Lenzin)

Yvonne Müller erklärt Alice und Heinz Schwarz ein Bowle-Service. (Bild: Werner Lenzin)

MÄRSTETTEN. Dort, wo früher Ueli Müller und später Sohn Ueli mit Gattin Yvonne Kühe fütterten und melkten, veranstaltet das Märstetter Dachboden-Brocki-Team einen vielbeachteten Flohmarkt. «Im letzten Frühling erhielten wir aus einem Privathaushalt in Hosenruck acht Fuhren Kleinartikel, Dekomaterial, Geschirr, Modeschmuck und vieles mehr», berichten die Verantwortlichen. Im Haldenhof der Familie Müller bot sich genügend Platz, um alles zu lagern. Müllers entwickelten mit Jacqueline Narbel die Idee, das Geschenkte bei einem Flohmarkt im Stall zu verkaufen.

In einer Werkstatt angefangen

Mit dem jüngsten Flohmarkt im Stall schliesst sich für die Brocki-Frauen ein Kreis. Vor 30 Jahren richteten einige Frauen des Frauenvereins Märstetten in der ehemaligen Schuhmacherwerkstatt an der Webergasse und später in einem Stall an der Kreuzlingerstrasse die erste Brockenstube ein. «Die Idee war, die Kirchgemeinde Märstetten bei der Anschaffung eines Flügels finanziell zu unterstützen», erinnert sich Annalisa Schenker. Seit 21 Jahren stellt die politische Gemeinde den Estrich des Gemeindehauses für die Brocki zur Verfügung. Mit dem jährlichen Erlös unterstützen die Frauen die Jahresaufgabe des Thurgauer Frauenvereins und Institutionen.

Gleich nach der Eröffnung stehen die ersten Händler auf dem Hofplatz. Sie haben das Auge für jene Dinge, die sie an ähnlichen Veranstaltungen weiterverkaufen. Im Stall und der Scheune herrscht emsiges Treiben. Das Brocki-Team hat alle Hände voll zu tun. Lilo Bickel und Barbara Ruoss sind an der Kasse beschäftigt, während Yvonne Müller dafür sorgt, dass der Kaffee und die 15 Kuchen ihre Abnehmer finden. Annalisa Schenker, Blanca Appl, Theres Müller und Enza Bührer beraten die Kunden. «Feste Preise kennen wir kaum, die meisten Artikel sind verhandelbar», sagt Narbel. Sie sorgt für die Koordination. Auf den provisorischen Gestellen reihen sich Bilder, Schmuck, Geschirr, Spielsachen, Musikkassetten, Bücher, Besteck und Gläser nebeneinander. Im Stall stehen Möbel, Vitrinen, Stubenwagen und vieles mehr. Insgesamt sind es rund 2000 Artikel.

Der ganze Erlös wird gespendet

Die Organisatoren rechnen optimistisch mit einem Reingewinn von 4000 Franken. Dieser ist vollumfänglich für die Stiftung Theodora und die Mission in Äthiopien bestimmt. «Was wir nicht verkaufen, werden wir am Sonntag am Flohmarkt in Weinfelden anbieten», sagt die Brocki-Verantwortliche.

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