Schwimmbecken braucht Sanierung

ERMATINGEN. Mit einer Gegenstimme wurde das Budget 2015 der Primarschulgemeinde Ermatingen bei gleichbleibendem Steuerfuss von 45 Prozent genehmigt. An der Versammlung vom Montagabend nahmen 2,4 Prozent der Stimmberechtigten teil.

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ERMATINGEN. Mit einer Gegenstimme wurde das Budget 2015 der Primarschulgemeinde Ermatingen bei gleichbleibendem Steuerfuss von 45 Prozent genehmigt. An der Versammlung vom Montagabend nahmen 2,4 Prozent der Stimmberechtigten teil. Das Budget rechnet mit einem Aufwand von 4,4 Millionen Franken und einem Ertrag von 4,6 Millionen Franken. Daraus resultiert ein Ertragsüberschuss von knapp 135 000 Franken. Primarschulpräsident Michael Urwyler betonte, wie wichtig Investitionen für die Sanierungsmassnahmen der Schulanlagen sind. Er erklärte den Planungskredit von 85 000 Franken für die anstehenden Sanierungen. Der Kredit ist Teil des Budgets 2015. Haus- und Gebäudetechnik sowie die Schwimmbadtechnik seien in die Jahre gekommen und rufen nach Sanierungen. «Wir wollen aber keine Pflästerlisanierungen.» Deshalb sei man über die Bücher gegangen und habe eine Sanierungsstrategie für die nächsten 15 bis 20 Jahre erarbeitet. Ebenfalls im Budget sind 70 000 Franken Baukredit für die Teilsanierung des Lehrschwimmbeckens. Jürg Stauffer, zuständig für die Finanzen: «Das Lehrschwimmbecken ist wichtig für Ermatingen. Wir müssen die Sanierungen vornehmen. Die Primarschulbehörde steht geschlossen hinter dem weiteren Betrieb des Lehrschwimmbeckens.» Die Sanierungen können ohne Steuererhöhung durchgezogen werden, sagte Stauffer weiter. Die einzelnen Sanierungsmassnahmen werden der Gemeindeversammlung mit ordentlichen Baukrediten zur Genehmigung vorgelegt. Sorge bereiten der Behörde die abnehmenden Schülerzahlen. Aktuell rechnet sie mit 256 Kindergartenkindern, für das Jahr 2020 prognostiziert Stauffer noch 205 Kinder, also 20 Prozent weniger. Bedauerlich sei, dass die Liste mit Schülern, die auswärts die Schule besuchen, immer länger würde. (kü)