Schwierige Präsidentensuche

Die Romanshorner Ortsparteien haben zunehmend Mühe, ihre Präsidien neu zu besetzen. Während die SP nach langen Jahren endlich fündig geworden ist, suchen FDP und CVP weiter. – Und auch die Grünen müssen sich umsehen.

Daniel Walt
Merken
Drucken
Teilen
Vakante Posten gibt es auch bei Parteien immer häufiger. (Archivbild: Reto Martin)

Vakante Posten gibt es auch bei Parteien immer häufiger. (Archivbild: Reto Martin)

romanshorn. Per Ende August brauchen die Romanshorner Freisinnigen einen neuen Parteipräsidenten. Bisher war die Suche nicht erfolgreich, wie Präsident David H. Bon auf Anfrage erklärt. Bereits seit rund drei Jahren nach einer definitiven Lösung sucht die CVP. Ansprechperson Max Brunner: «Es zeichnet sich nach wie vor keine Lösung ab.» Brunner hofft, sein Amt als Interimspräsident spätestens bis zu seinem 70. Geburtstag im Jahr 2013 los zu sein.

Nach rund fünf Jahren kann dafür die SP einen Erfolg vermelden: Sie wird laut Ansprechperson Ueli Aebersold noch diesen Monat einen neuen Präsidenten wählen – wer es ist, will er noch nicht verraten. Dafür müssen sich bald die Grünen auf die Suche nach einem Nachfolger für Daniel Anthenien machen: Er will in einem bis zwei Jahren abgeben. Er fürchtet aber, es werde nicht einfach werden, das Amt wieder neu zu besetzen.

Besser geht es da der SVP: Amtsinhaber Heinz Wenger denkt vorderhand nicht ans Aufhören und glaubt, er könne bei Bedarf zwei, drei Leuten das Amt dann einmal schmackhaft machen.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 25. Mai.