Schwierige Eltern schaden Entwicklung des Kindes

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Die Primarschule Regio Märwil machte in den vergangenen Monaten Schlagzeilen wegen des angeblich unzumutbaren Schulwegs eines Primarschülers. Liliane Gundlach stritt für ihren Sohn öffentlichkeitswirksam mit der Schulbehörde. Wegen ihres angeblich respektlosen und unkooperativen Verhaltens beantragte die Schulbehörde eine Versetzung ihres Sohnes in eine andere Schulgemeinde. Kürzlich bewilligte das Amt für Volksschule das Versetzungsgesuch, seit Montag hat die Schule Braunau die Schulpflicht des Buben zu gewährleisten. Konkret zu diesem Fall will sich Renata Franciello nicht mehr äussern. Sie appelliert jedoch ans Augenmass und die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder. «Wenn die Dreiecksbeziehung Kind-Schule-Elternhaus nicht stimmt, ist die Laufbahn für Kinder gefährdet», sagt Franciello. «Wenn ein Kind zu Hause nur Geringschätzung gegenüber der Schule erfährt, gerät es in einen Konflikt.» Die Kinder seien nie schuld an Streitereien ihrer Eltern mit der Schule, sie seien aber immer die Gestraften. (mte)