Schumachers Lieblingsvariante

Der Märstetter Gemeindeammann sprach sich an der Versammlung der FDP-Ortspartei für das Strassenprojekt BTSplus aus. Sie bringe nur Vorteile, sagt er.

Rudolf Steiner
Merken
Drucken
Teilen
Interessierte Zuhörer. (Bild: Rudolf Steiner)

Interessierte Zuhörer. (Bild: Rudolf Steiner)

ottoberg. Ganz neu sei die Idee eines Tunnels durch den Ottenberg in Richtung Kemmental mit Anschluss an die A7 im Gebiet Engwilen nicht, erklärte der Märstetter Gemeindeammann Jürg Schumacher den etwa zwei Dutzend Zuhörerinnen und Zuhörern an der Versammlung der FDP Märstetten vom Mittwochabend im Restaurant Weinberg in Ottoberg. Im Projekt BTSplus gibt es nach seiner Ansicht gleichwohl fast nur Gewinner.

Vor allem die Tatsache, dass Bonau und Märstetten bei dieser Variante nicht tangiert würden, stiess bei den Besuchern und Besucherinnen, die alle in dieser Region wohnen, auf grosse Zustimmung.

Planer weniger begeistert

Weniger Begeisterung ausgelöst hat die neue Variante nach Schumachers Aussagen allerdings bei den Planern im Thurgauer Baudepartement, die an ihrer Streckenführung durch das Thurtal mit einem Ottenbergtunnel als Umfahrung von Weinfelden festhalten wollen.

Anschliessend entspann sich eine angeregte Diskussion, bei der es vor allem um die Linienführung und Auswirkungen für Märstetten und Umgebung ging.

Lebhafte Diskussionen

Vor dem Referat Schumachers über die BTSplus führte die FDP Märstetten die Hauptversammlung durch, zu der Präsident Emanuel Greminger 15 Mitglieder begrüssen konnte.

Zu Diskussionen Anlass gaben vor allem das neue Logo «FDP – wir Liberalen» und einzelne Punkte in den neuen Statuten der FDP Märstetten.

Zusatz wird gestrichen

So störten sich am Mittwochabend mehrere Mitglieder an der Bezeichnung «wir Liberalen» im neuen Logo und entschieden sich fast einstimmig, sektionsintern diesen Zusatz zu streichen.

Auch den Passus in den neuen Statuten «In Märstetten wohnhafte Ausländer können als Mitglieder mit beratender Stimme aufgenommen werden» diskutierte die Versammlung kontrovers.

Schliesslich entschied die Versammlung am Mittwochabend einstimmig, den Zusatz «mit beratender Stimme» zu streichen. In der Schlussabstimmung wurden die neuen Statuten dann ohne Gegenstimme genehmigt. Die Mitgliederbeiträge werden nicht erhöht.