Schulratswahl: SVP bleibt auf der Strecke

Die Steinacher Schulbürger haben sich bei den Schulrats-Ersatzwahlen klar für FDP-Mann Michael Aebisegger und André Mattle (parteilos) entschieden und gegen Manuel Hutter, der von der SVP portiert wurde.

Fritz Heinze
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Feierten ihre Wahl in den Schulrat: André Mattle (links), Michael Aebisegger. (Bild: Fritz Heinze)

Feierten ihre Wahl in den Schulrat: André Mattle (links), Michael Aebisegger. (Bild: Fritz Heinze)

steinach. Dass Manuel Hutter von der SVP mit der aktuellen Konstellation das Glück nicht auf seiner Seite haben würde, musste vermutet werden. Mit Michael Aebisegger hatte die FDP ihre Chance wahrnehmen können für den Einsitz in den Schulrat, dies mit 431 Stimmen. Mit dem dritten Kandidaten, André Mattle (505 Stimmen) war indes zu rechnen. Der von der SP portierte Parteilose profitierte von seinem derzeitigen Sitz in der GPK der Schulgemeinde. Die Situation der CVP nutzten auch Aebisgegger und Mattle aus.

Auf das Wahlergebnis der SVP mit Manuel Hutter, der 359 Stimmen erhielt und damit auch das absolute Mehr von 405 Stimmen nicht schaffte, wirkte sich das hingegen ruinös aus. Das Fehlen einer CVP-Kandidatur ergab für Steinachs Stimmbürger eine freie Wahl.

Die Parteizugehörigkeit scheint keine grosse Rolle gespielt zu haben.

FDP-Präsident Diego Studerus ist überzeugt davon, dass die Ausgangslage für den Wähler nicht einfach war, und freut sich über ein Ergebnis, das einen zweiten Wahlgang ausschliesst. Negativ beurteilt SVP-Präsident Max Luterbacher sowohl das Ergebnis als auch die künftige Politik in Steinach. Er zeigte sich enttäuscht über das Vorgehen der SP-Ortpartei. «Der politische Friede ist durch das Vorgehen der SP gestört worden.

» Als störend beurteilt Luterbacher das Heranziehen von Mattle als «Sprengkandidaten». Die Stimmbeteiligung lag bei 41,36 Prozent.

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