Schulpräsident nutzt die Plattform

WEINFELDEN. Am 15. Dreikönigstreffen sprach nebst allen Weinfelder Exekutivmitgliedern erstmals auch ein Aussenstehender. Sekundarschulpräsident Beat Gähwiler nutzte die Gelegenheit und stellte den Anwesenden seine Schule vor.

Mario Testa
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Gemeinderat Walter Strupler, Gemeindeschreiber Reto Marty und Gemeindepräsident Max Vögeli (rechts) amüsieren sich über die Werbung von Sekundarschulpräsident Beat Gähwiler. (Bild: Mario Testa)

Gemeinderat Walter Strupler, Gemeindeschreiber Reto Marty und Gemeindepräsident Max Vögeli (rechts) amüsieren sich über die Werbung von Sekundarschulpräsident Beat Gähwiler. (Bild: Mario Testa)

Ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen im Dorf, und das in nur rund einer Stunde. Das bietet das Dreikönigstreffen Exponenten aus Gewerbe, Politik und öffentlichen Körperschaften in Weinfelden. Alle sieben Exekutivmitglieder zeigen den Gästen im Rathaussaal in kurzen Referaten auf, welche Themen sie in ihren Ressorts dieses Jahr aufgreifen wollen und wie das vergangene Jahr verlaufen ist. «Es gibt keine Diskussionen heute, aber Fragen dürfen Sie zu allen Themen stellen», sagt Gemeindepräsident Max Vögeli bei der Begrüssung der 21 Gäste im Rathaussaal.

Ort für besonders Junge und Alte

Weinfelden wachse stetig, mit 1,6 Prozent oder effektiv 190 Personen vergangenes Jahr jedoch etwas weniger stark als im Thurgauer Durchschnitt, erklärt Vögeli. Überdurchschnittlich viele junge Menschen unter 35 und alte Menschen über 75 leben laut seiner Statistik in der Gemeinde. Grosse Brocken in der Gemeindeentwicklung seien die Revision der Ortsplanung sowie die Nutzungsstrategie im Zug der Zentrumsanalyse.

Nach dem Gemeindepräsidenten ergreift Veronica Bieler-Hotz das Wort und erklärt unter dem Vorbehalt «ich kann nur Bilanz ziehen, in die Zukunft zu blicken wäre in meinem Ressort Kaffeesatz lesen» die Entwicklungen im Sozialwesen (siehe Kasten). Sicherheits- und Verkehrschef Hans Eschenmoser erklärt, wie es mit dem Projekt Ortsbus weitergeht. «Das Planungsbüro Widmer aus Frauenfeld erarbeitet derzeit eine Konzeptvariante und wird diese noch dieses Jahr dem Gemeinderat vorstellen.» Danach werde der Gemeinderat einen Antrag ans Parlament stellen, und in einem letzten Schritt werde das Volk wohl über einen Testbetrieb ab frühestens 2018 entscheiden.

Sicherheitszentrum wird gebaut

Hochbauchef Thomas Bornhauser nützt die Gelegenheit, um aufzuzeigen, was die Gemeinde alles unternimmt, um dem Label «Energiestadt» gerecht zu werden (siehe Wörtlich). Ebenso informierte er darüber, dass Generalunternehmer Implenia mit dem Bau des Sicherheitszentrums beauftragt worden ist. «Baubeginn ist im Mai geplant, fertig wird das neue Sicherheitszentrum ein Jahr später sein.» Walter Strupler streicht in seinen Worten zum Tiefbau die Sanierung der Freiestrasse heraus. Daneben gelte es für sein Ressort auch, sichere Fusswege zu schaffen für die Kinder, die künftig im neuen Primarschulhaus Elisabetha Hess zur Schule gehen. Ursi Senn-Bieri informierte über Jugend- und Alterskonzepte (siehe Kasten) und Valentin Hasler über die Kultur-, Sport- und Tourismusprojekte.

Werbung für die Festschrift

Vergangenes Jahr regte Beat Gähwiler an, dass auch die Präsidenten der Schulen oder Kirchen das Dreikönigstreffen als Plattform nützen könnten. Als erster nützt er dann auch diese Gelegenheit, die der Gemeinderat dieses Jahr den Präsidenten dieser Körperschaften einräumt. Mit seiner Werbung für die zu viel gedruckten Exemplare der Festschrift «175 Jahre Pestalozzi Schulhaus» sorgt der Sekundarschulpräsident für einen amüsanten Abschluss des Abends.

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