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Schulhaus heisst Elisabetha Hess

WEINFELDEN. Mit der Namensgebung würdigt die Weinfelder Primarschulbehörde die mutige Kesswilerin, die von 1763 bis 1803 Schulmeisterin in Hefenhofen-Sonnenberg war. Sie gilt als erste Lehrerin auf Thurgauer Gebiet.
Esther Simon
Sie machen Nägel mit Köpfen: Schulsekretär René Diethelm, Primarschulpräsident Thomas Wieland, Primarschulvorsteher Daniel Engeli und Baukommissionspräsident Walter Hui vor dem Modell des Schulhauses Elisabetha Hess im Schulsekretariat an der Freiestrasse in Weinfelden. (Bild: Donato Caspari)

Sie machen Nägel mit Köpfen: Schulsekretär René Diethelm, Primarschulpräsident Thomas Wieland, Primarschulvorsteher Daniel Engeli und Baukommissionspräsident Walter Hui vor dem Modell des Schulhauses Elisabetha Hess im Schulsekretariat an der Freiestrasse in Weinfelden. (Bild: Donato Caspari)

Dass Schulzentren die Namen von Persönlichkeiten tragen, hat in Weinfelden eine lange Tradition. Nach Martin Haffter, Paul Reinhart und Thomas Bornhauser gesellt sich nun ein Frauenname dazu, derjenige von Elisabetha Hess.

Ihren Namen will die Primarschulbehörde dem Schulzentrum geben, das im Westen des Dorfes entsteht. Elisabetha Hess unterrichtete von 1763 bis 1803 in Hefenhofen-Sonnenberg. Auch wenn sie ohne offizielle Ausbildung Schule gab, gilt sie als erste Lehrerin auf Thurgauer Gebiet (siehe Kasten).

Drei Gründe für die Namenwahl

Drei Gründe hätten den Ausschlag für diese Namenwahl gegeben, sagt Primarschulpräsident Thomas Wieland. Erstens habe man die Tradition der Benennung der Schulzentren in Weinfelden nach Persönlichkeiten beibehalten wollen, zweitens werde der Lehrberuf auf Primarstufe heute grösstenteils von Frauen ausgeübt, und drittens sei es nicht mehr als recht, dass das wahrscheinlich erste Schulhaus im Kanton Thurgau, das nach einer Frau benannt werde, den Namen der ersten Lehrerin auf thurgauischem Gebiet trage.

Nachdem das Primarschulzentrum einen Namen hat, geht es auch sonst vorwärts mit dem Bau. Der Spatenstich erfolgt am 15. Juni, im Juli ist Baubeginn, im August 2017 soll das Primarschulzentrum Elisabetha Hess mitsamt Turnhalle bezogen werden können.

Auf gute Zusammenarbeit

Nachdem die Behörde auf Geheiss des Verwaltungsgerichtes des Kantons Thurgau die zweite Stufe der Submission hatte wiederholen müssen und die Rekursfrist inzwischen abgelaufen ist, kann auch der Name der Totalunternehmerin bekanntgegeben werden. Es ist die Implenia Schweiz AG in Frauenfeld. «Die Vertragsverhandlungen werden jetzt vorangetrieben», sagt Baukommissionspräsident Walter Hui. Die Primarschulbehörde will sie bis 11. Mai abschliessen.

«Wir sind sicher, dass wir mit dieser Firma gut zusammenarbeiten können», sagt Schulpräsident Thomas Wieland. Jetzt auch schon stehe fest, dass der bewilligte Baukredit von 21,9 Millionen Franken eingehalten werden könne. Die Abstimmung fand am 18. Mai 2014 statt.

Das Modell des Schulhauses Elisabetha Hess, von Südwesten her gesehen. (Bild: pd)

Das Modell des Schulhauses Elisabetha Hess, von Südwesten her gesehen. (Bild: pd)

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