Schule mit Tagesstruktur kommt

Aus der gestrigen Sitzung sind auch zwei Erfolgsgeschichten zu vermelden. Der Gemeinderat hat der Botschaft zur Finanzierung einer Schule mit Tagesstrukturen klar zugestimmt – und das ohne Gegenstimme.

Martina Eggenberger Lenz
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Aus der gestrigen Sitzung sind auch zwei Erfolgsgeschichten zu vermelden. Der Gemeinderat hat der Botschaft zur Finanzierung einer Schule mit Tagesstrukturen klar zugestimmt – und das ohne Gegenstimme. Immerhin ging es um zusätzliche Kosten in der Höhe von 270 000 Franken, die im Rahmen der Neuorganisation der heutigen Hort-Betriebe auf die Stadt entfallen. Insgesamt zahlt die Stadt in Zukunft 450 000 Franken an die ausserfamiliäre Betreuung der Kinder im Schulalter – sofern auch das Volk dem entsprechenden Antrag am 10. April zustimmt. Christian Brändli, FDP, Präsident der Kommission für Gesellschaft, Kultur und Sport, betonte, er sei überzeugt, dass das neue Angebot «gut rauskommt». Man habe grosses Vertrauen in die involvierten Körperschaften und Personen. Die Investition in die ausserfamiliäre Betreuung lohne sich volkswirtschaftlich und auch der soziale Nutzen sei gross.

Elmar Raschle, CVP, sprach von einem Standortvorteil, den die Schule mit Tagesstruktur bedeute. Allerdings wünschte er sich, der Kanton würde sich an den Kosten beteiligen. Ruedi Herzog, SP, erklärte, seine Fraktion begrüsse das Engagement in diesem Bereich ausserordentlich. Michael Stahl, FDP/EVP, sprach von einer guten Sache und einem sinnvollen Vorgehen mit dem Pilotprojekt Bernegg. Judith Ricklin, SVP, betonte, es sei nach wie vor am idealsten, wenn Kinder zu Hause von den Eltern betreut würden. Aber die Tagesstruktur entspreche der heutigen Entwicklung. Eva Häberlin, Freie Liste, meinte abschliessend: «Dieses Projekt nützt allen.»

Einstimmig und diskussionslos angenommen wurde weiter das überarbeitete Gebührenreglement für den Gesetzlichen Betreuungsdienst, das nun per April in Kraft treten kann.

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