Schule hat gesunde Finanzen

Die Volksschulgemeinde kalkuliert im Budget für das kommende Jahr mit einem Überschuss von 188 000 Franken. Vier Behördenmitglieder stellen sich 2013 nicht mehr zur Wiederwahl.

Michèle Vaterlaus
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Schule im Container: Während das Schulhaus Egnach saniert wird, findet der Unterricht im Provisorium statt. (Bild: Michèle Vaterlaus)

Schule im Container: Während das Schulhaus Egnach saniert wird, findet der Unterricht im Provisorium statt. (Bild: Michèle Vaterlaus)

EGNACH. Die Schulgemeinde Egnach präsentierte am Dienstagabend ein Budget, das mit einem Plus von 188 700 Franken für das kommende Jahr rechnet. «Unsere Finanzen sind gesund», sagte Rolf Krömler, Leiter der Finanzkommission an der Versammlung.

Für 2013 sind Investitionen von drei Millionen Franken vorgesehen. Davon entfallen 1,17 Millionen auf die Sanierung des Schulhauses Egnach und 1,3 Millionen Franken auf den Bereich Schul- und Sportraum Neukirch, sagte Krömler weiter. Die bereits laufenden Arbeiten am Schulhaus Egnach werden voraussichtlich im Frühling fertig sein, so dass nach den Frühlingsferien der Unterricht wieder dort abgehalten werden kann. «Ein Tag der offenen Tür ist für den Juni vorgesehen», sagte Katrin Bressan, Präsidentin der Schulbehörde. Derzeit findet der Unterricht in einem Provisorium statt.

Der Finanzplan 2014 bis 2018 zeigt auf, dass die kommenden Bauvorhaben bei gleichbleibendem Steuerfuss von 100 Prozent gut finanzierbar sind. «Wir werden gemäss Plan per 2018 ein Eigenkapital von 2,9 Millionen Franken vorweisen können», sagte Krömler. Das Budget wurde von den Stimmbürgern einstimmig angenommen.

Veränderung im Jahr 2013

Katrin Bressan kündigte an der Versammlung einige Veränderungen bezüglich der Arbeitspensen im Kindergarten Neukirch und in der Sekundarschule im kommenden Sommer an. Weil die Zahl der Kinder sinkt und im Sommer voraussichtlich eine Klasse mit 23 Kindergärtlern anfangen wird, werden in Neukirch 50 Stellenprozente gestrichen.

In der Sekundarschule hingegen werden 110 Stellenprozente neu geschaffen. «Dort gibt es immer mehr Schüler», sagte Bressan.

Wahlen sind im März

Im kommenden März werden die Schulbehörde und der Präsident neu gewählt. Die Präsidentin Katrin Bressan sowie Claudia Windlin, Mitglied der Finanzkommission, und Adrian Mannhart, Informatikkommission, stellen sich am 3. März zur Wiederwahl. Nicht mehr zur Verfügung stehen Roland Etter, zuständig für die Liegenschaften, Rolf Krömler, Leiter der Finanzkommission, Philipp Weibel, Vizepräsident, und Sophie Rutz, Musikschulkommission. Bis am 7. Januar können beim Schulsekretariat Kandidaturen eingereicht werden. Informationen zur Arbeit in der Schulbehörde und zu einer Kandidatur geben die Mitglieder der Behörde.