Schülerzahlen im Kindergarten und in der Sekundarschule steigen

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«Grundlage für das Budget sind die Schülerzahlen», sagt Severin Gutjahr-Preisig. Diese werden zweimal im Jahr erhoben: jeweils am 15. Februar und 15. September.

Für 2018 rechnet die Schulbehörde mit 326,5 Kindergärtlern (2017: 319,5), 882 Primarschülern (2017: 883) und 466,5 Sekundarschülern (2017: 462,5). Das wären zehn Schüler mehr als im Vorjahr.

Auch bei den Steuereinnahmen soll es einen Zuwachs geben. Gemäss den Berechnungen der Gemeinden Amriswil, Hefenhofen und Sommeri werden 1,543 Millionen Franken Mehreinnahmen erwartet. Doch die Volksschulgemeinde könne davon nur teilweise profitieren, erklärt Peter Ebinger, Leiter der Schulverwaltung. Dementsprechend tiefer seien dann die Beiträge des Kantons, die nach Amriswil fliessen.

«Wie geht das auf?», wollte CVP-Präsident Benno Schildknecht von Peter Ebinger wissen. Die höheren Steuereinnahmen kämen wohl aufgrund der regen Bautätigkeit. Und dennoch rechne die Schulverwaltung nur mit zehn Schülern mehr. «Jeweils im August erstellen wir eine Statistik, wie sich die Schülerzahlen entwickeln, mit den Kindern, die bereits geboren sind. Das ist für uns massgebend – auch für die Infrastruktur, die wir zur Verfügung stellen müssen», antwortete der Schulverwalter. Er habe sich selber gewundert, weshalb die Kinderzahlen bislang nicht stark zugenommen hätten. Das sei halt eine gewisse Unbekannte.

Aufgrund der bestehenden Kinder in Amriswil rechne man jedoch im Schuljahr 2019/2020 mit einer Klasse mehr, die in den Kindergarten eintreten wird, sowie mit einer weiteren Klasse ein Jahr darauf. (man)