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SCHÖNHOLZERSWILEN: Durchblick dank «Liechtblick»

Fast unbemerkt wurde in der Gemeinde Ende 2017 das traditionelle Gemeindeblatt «Wecker» zu Grabe getragen. Nun versorgt eine neue Publikation die Einwohner mit lokalen Informationen.
Rudolf Steiner
«Kuspo»-Präsident Andreas Eberle mit der abtretenden «Wecker»-Redaktorin Monika Wick. (Bild: Rudolf Steiner)

«Kuspo»-Präsident Andreas Eberle mit der abtretenden «Wecker»-Redaktorin Monika Wick. (Bild: Rudolf Steiner)

Informationen übers Geschehen im Dorf beziehen die Schönholzerswiler aus ihrem Gemeindeblatt. «Wecker» hiess es bis Ende vergangenen Jahres, verantwortliche Redaktorin war Monika Wick. Sie hat ihr Mandat nun aber abgegeben und das Gemeindeblatt erscheint seit Anfang Jahr unter dem Namen «Liechtblick». Für die Redaktion ist nun ein Triumvirat mit Roland Kreis, Anita Posch und Manuela Blattmann zuständig. «Wir werden die Aufgaben bei der Zeitungsherstellung unter uns gleichmässig und gleichberechtigt aufteilen», sagt der 54-jährige ehemalige Sekundarlehrer Roland Kreis anlässlich des Neujahrsapéros.

Kreis gehört wie auch Anita Posch und Manuela Blattmann dem Vorstand des Schönholzerswiler Dorfvereins Kuspo (Kultur und Sport) an, der Trägerverein des Gemeindeblatts ist und verantwortlich für die Produktion und Herausgabe. Finanziert wird das Mitteilungsblatt aus dem Gemeindehaushalt mit einem Budget von jährlich 5500 Franken.

Am Anfang war’s die «Gwundernase»

Ab dem neuen Jahr verschafft nun also der «Liechtblick» den Schönholzerswilern den Durchblick über lokale und regionale Veranstaltungen und amtliche Mitteilungen. Angefangen hatte die Gemeindeinformation in den Achtzigerjahren mit der «Gwundernase» und Redaktor Otto Bötschi, der seine Nase buchstäblich überall hineinhielt, wo er etwas Sensationelles, Exotisches, Erfreuliches oder Mitteilungswürdiges vermutete. Als er dann nach vielen Jahren 1998 die Redaktionsleitung an seine Nachfolgerin Regula Bartholdi weitergab, wollte er nicht, dass an seiner Stelle fremde Leute ihre Nase überall hineinstecken und verlangte einen neuen Namen für das Blatt. So wurde der «Wecker» geboren, der die Leser fortan elfmal jährlich zuverlässig und politisch korrekt auf dem Laufenden hielt. Vor zehn Jahren stand der letzte Wechsel in der Redaktionsleitung an, auf Regula Bartholdi folgte Monika Wick, die als Quereinsteigerin bis zu diesem Zeitpunkt mit Journalismus nicht viel am Hut hatte. Die gelernte Verkäuferin und dreifache Mutter packte die neue Herausforderung mit viel Elan an. Während zehn Jahren erledigte sie die Redaktion und die gesamte Administration als zuverlässiges Ein-Frau-Unternehmen. Sie schrieb selber über Veranstaltungen und Höhepunkte im Dorfleben von Schönholzerswilen, war fürs Layout, den Druck und den Versand an die 50 auswärtigen Abonnenten verantwortlich. Am Neujahrsapéro dankte Kuspo-Präsident Andreas Eberle Monika Wick für ihren langjährigen Einsatz und überreichte ihr ein kleines Präsent.

Definitiver Schritt ins digitale Zeitalter

Obwohl der Wecker schon lange jeweils als PDF auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet ist, folgt nun mit dem Wechsel auf der Redaktion der definitive Schritt ins digitale Zeitalter. Bis anhin wurde das Titelblatt noch mit Schere, Leim und im Klebeverfahren produziert. Neu wird nun die ganze Ausgabe mit knapp 400 Exemplaren digital produziert und vervielfältigt. Jeweils am letzten Tag des Vormonats wird der «Liechtblick» von der Post in die Briefkästen aller Schönholzerswiler Haushaltungen verteilt.

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