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SCHÖNENBERG: «Stürzende Pussys» und fliegende Kaffeemaschinen

Die Supportervereinigung des FC Kradolf-Schönenberg-Sulgen hielt ihre jährliche Hauptversammlung ab. Als Referent trat HC-Thurgau-Präsident Hansjörg Stahel auf.

Es war ein sehr heisser Sommerabend und trotzdem fanden die Supporter des FC KS-Sulgen den Weg hinauf zum Aussichtsrestaurant Klein-Rigi. Peter Schrepfer, Präsident der Supportervereinigung, führte gekonnt durch die Versammlung, die somit auch nicht allzu lange dauerte.

Danach ergriff Hansjörg Stahel, Präsident des Verwaltungsrates von Hockey Thurgau, das Wort. Schmunzelnd zeigte er den Unterschied zwischen Fussball und Eishockey und liess dabei einen Clip von Patent-Ochsner- Sänger Büne Huber laufen, der bei einem Eishockeyspiel seine eigene Meinung zu Fussballern äussert, die er als «Pussys, die immer im Strafraum stürzen» bezeichnet – sehr zum Gelächter der anwesenden FC-Supporter.

Stahel gab einen historischen Abriss, wie der HC Thurgau entstanden war. Ziel der Gründung war es gewesen, den Thurgau auf nationaler Ebene zu vertreten. Nun spielen die Leuen schon seit elf Jahren in der zweithöchsten Liga der Schweiz. «Hockey Thurgau ist neben dem FC St. Gallen der grösste Sportclub in der Ostschweiz und hat über 400 Mitglieder», sagte Stahel. Die Heimspiele in der Weinfelder Güttingersreuti werden durchschnittlich von rund 1500 Fans besucht.

Ein Leuchtturm in der Ostschweiz

Auch auf den Nachwuchs wird sehr grosser Wert gelegt. Aus diesem Grund kam es zur Gründung der HCT Young Lions AG. Dabei unterstützt der HC Thurgau die neue Organisation mit rund 200 000 Franken jährlich. Sie soll eine Talentschmiede und «der Leuchtturm im Ostschweizer Eishockey» werden.

Dafür werden professionelle Strukturen geschaffen und die Auswahlspieler sollen die neuen Aushängeschilder werden – und Stahel hielt ein flammendes Plädoyer: «Wir waren lange Zeit der Sportclub mit der grössten Identifikation in der Region. Da wollen wir wieder hin. Nicht um jeden Preis, aber mit viel Wille, Eigenverantwortung, Fleiss und mit einem langfristigen Horizont. Wir möchten wieder Leidenschaft. Auf dem Eis, auf den Rängen und in den Herzen der Menschen in unserer Region.»

Am Schluss interviewte Stahel den ehemaligen Spieler und heutigen Geschäftsführer Patrick Bloch. Dieser erzählte lustige Anekdoten aus seiner Zeit unter HC-Davos-Trainer Arno Del Curto: «Ich werde nie vergessen, wie er in Zug nach einem Spiel aus Wut die Kaffeemaschine durch die Garderobe geworfen hat.»

Markus Schildknecht

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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