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SCHÖNENBERG: Eltern haben darauf gewartet

Anfang August hat «Hello Kita» den Betrieb aufgenommen. Die Kindertagesstätte schliesst eine Lücke im Betreuungsangebot der Gemeinde.

Mit grossen Augen staunen die kleinen Kinder über die Häsli, die sich friedlich auf der Decke tummeln. An den Tagen der offenen Tür der «Hello Kita» in Schönenberg sind auch Tiere zu Besuch — beispielsweise die Zwerghasen von Priska Gasser aus Wäldi. «Der Kontakt zur Natur ist für die Kinder wichtig. Gleichzeitig lernen sie einen rücksichtsvollen Umgang mit den Tieren», sagt Gasser, die selber gelernte Kindergärtnerin ist und in der «Hello Kita» als Springerin die Leitung unterstützt. Die Mädchen und Buben dürfen die Hasen unter Aufsicht Priska Gassers sogar streicheln. Auch ein Clown war da, und bald sollen noch Esel auf Besuch kommen.

«Alle, die ein wenig neugierig sind, heissen wir bei uns herzlich willkommen», sagt Hanna Dürger, Vorstandsmitglied von «Hello Kita». Seit rund einem Monat ist die Kindertagesstätte nun in Betrieb, und mit Tagen der offenen Tür (jeweils am Mittwochnachmittag und Samstagvormittag) sollen interessierte Personen noch bis Ende September einen Einblick in die Kita bekommen. Die gemieteten Räume im Neubau des Seniorenzentrums Weitenaus sind grosszügig und hell eingerichtet. Aufgrund des Qualitätsanspruchs ist die Inneneinrichtung bezüglich Proportionen den Kindern angepasst.

«Wir freuen uns über das grosse Interesse seitens der Anwohner», sagt Dürger, die seit der Eröffnung der Kita einen engen Kontakt zur Gemeindebehörde pflegt. Diese war Anfang September beim Sponsorenapéro ver- treten und sicherte der Kita ihre Unterstützung zu. «Die Kita deckt ergänzend ein weiteres Angebot der Gemeinde ab, weshalb wir es sehr begrüssen», erklärt Ursula Kessler, Gemeinderätin von Kradolf-Schönenberg.

Kinder und Senioren sollen sich begegnen

Mittlerweile erwägt der Vorstand der Kita, das Angebot auf einen Hort für Kindergartenkinder auszuweiten. «Wir hatten schon viele Anfragen», sagt Hanna Dürger. «Es wäre eine zusätzliche Herausforderung, weshalb wir das mit allen Beteiligten genau prüfen müssen.» Auch noch in der Entwicklungsphase sind Ideen, wie die Kita längerfristig mit dem Seniorenzentrum Weitenau zusammenarbeiten könnte. Derzeit bezieht die Kita das Essen vom Seniorenzentrum. Später soll es für Senioren und Kinder gemeinsam Aktivierungsstunden geben.

Sozialpädagogin Rahel Gerhard ist vom Erfolg einer generationenübergreifenden Beschäftigung überzeugt: «Die Bewohner des Seniorenzentrums habe ich sehr positiv erlebt; alle freuen sich auf die Begegnung mit den Kindern.» Seit der Aufnahme ihrer Arbeit ist Gerhard vor allem von den zwischenmenschlichen Möglichkeiten beeindruckt: «Ich habe hier einen ganz persön- lichen Kontakt mit den Eltern, was ich sehr wertvoll finde.»

Lukas Gerzner

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

Hinweise

Adresse: Weitenaustrasse 6 a in Schönenberg; Tel. 076 535 65 59; Offene Tür im September: am Samstag von 9 bis 11.30 Uhr und am Mittwoch von 14.30 bis 17 Uhr.

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