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SCHÖNENBERG AN DER THUR: «Es ist schön, hier älter zu werden»

Das Seniorenzentrum Weitenau löst das ehemalige «Altersheim im Park» ab. Bei der Einweihung zeigte sich die Bevölkerung sehr interessiert daran, wie sich das Zentrum verändert hat.
Christof Lampart
Mit einem Konfettiregen wird das Seniorenzentrum Weitenau eingeweiht. (Bild: Christof Lampart)

Mit einem Konfettiregen wird das Seniorenzentrum Weitenau eingeweiht. (Bild: Christof Lampart)

Christof Lampart

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

Die Frage, ob wirklich alles regelkonform ablief an diesem Samstagnachmittag, sei einmal am Rande gestellt, denn nicht nur der grosse Festsaal war voll belegt und vollgestellt, sondern auch im Flur zwischen Eingang und Küche gab es so gut wie kein Durchkommen.

Es dürften wohl an die 300 oder gar mehr Personen gewesen sein, die der mit Spannung erwarteten Einweihung des Seniorenzentrums Weitenau harrten. Sie alle wollten sehen, wie der Neubau mit 19 Seniorenwohnungen (1?- bis 3?-Zimmer-Wohnungen) und der Kindertagesstätte Hello Kita nun aussieht.

Alle sind gespannt, wie das Zentrum gestaltet ist

Der grosse Andrang zeigte, dass den Schönenbergerinnen und Schönenbergern ihr ehemaliges «Altersheim im Park» wirklich am Herzen liegt. Auch jetzt, oder gerade jetzt erst recht, nach dem immerhin 39 Monate währenden Um- und Neubau. Nun, da es neu den Namen «Seniorenzentrum Weitenau» trägt, wollten alle schauen, was sich wirklich so verändert hat.

Die Präsidentin des Verwaltungsrates, Irene Haltmeier, erklärte an der Einweihungsfeier, welcher auch die beiden Thurgauer Regierungsräte Jakob Stark und Walter Schönholzer beiwohnten, was der Grund für die Namensänderung war: «Der Park ist nun nicht mehr da und musste dem Neubau weichen. Im Wort ‹Weitenau› finden sich ‹Weite› und ‹Au›, was eine Gegend bezeichnet, wo man Platz hat, durchatmen und sich erholen kann. Ich wünsche mir, dass die ‹Weitenau› ein solcher Ort sein wird.»

Ein schöner Ort, um älter zu werden

Yvette Schalch, welche zusammen mit Thomas Kaczmarek als Architektin für den Neubau verantwortlich war, wies auf eine ­Besonderheit beim Bauen hin. «Beim Planen eines Altersheimes muss man ein Stück zurückgehen, denn man plant nicht für junge, sondern für ältere Menschen und muss sich deren Gewohnheiten und Gegebenheiten anpassen – und somit eine oder zwei Generationen zurückgehen.» Sie selber sei mit dem Bau sehr zufrieden: «Ich bin überzeugt davon, dass es schön ist, hier alt oder älter zu werden.»

Dass es während des Baus nicht immer so gemächlich vonstatten ging, erläuterte ihr Kollege Kaczmarek in einem Satz: «Immer, wenn wir an einer Bausitzung sagten, dass wir nochmals bohren müssten, haben alle die Augen verdreht.» Der letzte «Hosenlupf», die Küche, wurde binnen vier Wochen Bauzeit eine Woche vor der Eröffnung fertiggestellt, habe manche Schweissperle gekostet, gestand der Architekt. Doch heute gelte nur noch: «Der Schweiss ist getrocknet, geblieben ist die Perle, das Seniorenzentrum Weitenau.»

Die Menschen wollen länger selbstständig sein

Lobende Worte fand auch der aus der Gemeinde stammende Thurgauer Regierungsrat Jakob Stark. Die «Weitenau» sei ein Ort, wo man «Freundschaften pflegen» könne. Mit den 19 Alterswohnungen habe die Genossenschaft «geschaffen, was die Menschen nachfragen, damit sie länger selbstständig wohnen und leben können».

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