Schmierfinken unterwegs

In Amriswil wurden einmal mehr Fassaden beschmiert. Die Schulhäuser Egelmoos und Grenzstrasse sowie der Wärmeverbund waren betroffen.

Maya Mussilier
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Schmierereien wie jene an der Fassade und der Türe des Wärmeverbundes sind nicht nur ein Ärgernis. Sie kosten auch viel Geld. (Bild: Maya Mussilier)

Schmierereien wie jene an der Fassade und der Türe des Wärmeverbundes sind nicht nur ein Ärgernis. Sie kosten auch viel Geld. (Bild: Maya Mussilier)

AMRISWIL. Die Sportferien haben offensichtlich nicht alle dazu genutzt, um Sport zu treiben. Bei den Schulhäusern Grenzstrasse und Egelmoos sowie bei der Heizanlage des Wärmeverbundes haben nächtliche Schmierfinken ihre Spuren hinterlassen. «Wir haben die Schmierereien sofort entfernen lassen», sagt Schulpfleger Urs Schär. Noch hätten sie die Rechnungen der Handwerker nicht, müssten erfahrungsgemäss aber mit Kosten zwischen 4000 und 7000 Franken rechnen. Jährlich entstünden an ihren Anlagen Beschädigungen in der Höhe von rund 20 000 Franken. Obwohl von Überwachungskameras nicht besonders begeistert, hat sich deshalb die Schulgemeinde für deren Anschaffung entschieden.

Frustriert zeigt sich auch Karl Spiess, Geschäftsführer der Technischen Betriebe Amriswil. «Die Fassade allein wird zwischen 2500 und 3000 Franken kosten. Die Reinigung der Metalltüre und jene der Verteilerkästen sind noch nicht eingerechnet.» Nachdem im letzten Jahr auch das Stadthaus mehrfach Ziel eines Sprayers wurde, hat die Stadt als erste Massnahme eine Schockbeleuchtung installiert. Die Anschaffung von Kameras würde erst in einem weiteren Schritt geprüft, sagt Stadtammann Martin Salvisberg.