Schiessen soll regional werden

Mit grosser Skepsis nehmen die Schützenvereine im Januar 1991 Kenntnis von den Plänen, eine gemeinsame, regionale Schiessanlage zu erstellen. Zwar entspricht das Projekt einem grossen Wunsch der Schützenvereine, doch fürchten nun, da es um die Umsetzung geht, viele um ihre Unabhängigkeit.

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Mit grosser Skepsis nehmen die Schützenvereine im Januar 1991 Kenntnis von den Plänen, eine gemeinsame, regionale Schiessanlage zu erstellen. Zwar entspricht das Projekt einem grossen Wunsch der Schützenvereine, doch fürchten nun, da es um die Umsetzung geht, viele um ihre Unabhängigkeit. Weil sich aber die vorhandenen Schiessanlagen fast alle in einem sanierungsbedürftigen Zustand befinden, bleibt die Opposition verhalten. Anders in Romanshorn. Hier lehnt man eine Beteiligung an einer regionalen Anlage deutlich ab.

Während die einen Zukunftsvisionen entwickeln, ist anderen ein kurzes Leben gegönnt. So wird am 12. Januar 1991 bekannt, dass der Discounter Billi, der im Juli 1990 seine Türen geöffnet hat, schliessen wird. In der kurzgehaltenen Mitteilung der Eigentümerin heisst es, Billi habe sich als Markenname nicht durchsetzen können. Die Räume, in denen Billi untergebracht war, werden in der Folge an verschiedenste Geschäfte vermietet, die alle nach kurzer Zeit wieder verschwinden. (rk)