Schatzsuche zum Baubeginn

BISCHOFSZELL. Die Raiffeisenbank Zihlschlacht-Muolen-Bischofszell baut in Bischofszell einen neuen Geschäftssitz. An den Spatenstich lud sie die Bevölkerung ein.

Rita Kohn
Merken
Drucken
Teilen
Die Kinder zeigen sich gegenseitig die Schätze, die sie aus dem Baugrundstück geborgen haben. (Bild: Andrea Stalder)

Die Kinder zeigen sich gegenseitig die Schätze, die sie aus dem Baugrundstück geborgen haben. (Bild: Andrea Stalder)

Ein funktionales Gebäude mit Arbeitsplätzen für 22 Mitarbeiter: Was so nüchtern tönt, fand am Dienstag einen alles andere als nüchternen Auftakt. Denn statt der honorigen Vertreter von Bauherrschaft, Architekturbüro und Handwerkern waren es viele Kinder und wenige Erwachsene, die zu Spaten und Schaufeln griffen.

Grund war jedoch weniger der Wunsch, einer Tradition gemäss den Baubeginn zu feiern, sondern die Suche nach den verborgenen Schätzen, die die Raiffeisenbank eingegraben hatte.

Ehrgeiziges Ziel

An der Steigstrasse in Bischofszell entsteht das neue Bankgebäude, das ab Herbst 2016 Sitz der Raiffeisenbank in Bischofszell sein wird. Dafür mussten zwei alte Gebäude weichen. Ein weiteres Gebäude auf dem Areal, ein geschütztes Wohnhaus, wird gemäss Architekt Norbert Scherrer ab Herbst sanft renoviert.

Gebaut wird nicht im Minergie-Standard, sondern nach einem neuen Verfahren, das sich 2Sol nennt. Dabei geht es um ein CO2-freies Gebäude. Eine zukunftweisende Technik, wie Bankleiter Rolf Müller findet. Der Zeitplan für die Realisierung des Gebäudes ist ehrgeizig. Nachdem die alten Gebäude auf dem Grundstück bereits abgebrochen sind, soll es zügig vorangehen. Bis Weihnachten soll der Rohbau geschlossen sein.

Schätze suchen

«Wenn alte Gebäude abgerissen werden, finden sich vielleicht auch verborgene Schätze in den alten Fundamenten», sagte Rolf Müller beim «Spatenstich» am Dienstagmorgen. Damit gab er einen Teil des künftigen Bauareals frei zur Schatzsuche. Mit Feuereifer machten sich nicht nur die Kleinsten ans Schaufeln und Graben.

Zwei Goldvreneli sowie etliche Fünfliber und Zweifränkler waren denn auch die Belohnung, die auf die wackeren Schatzsuchenden warteten. Freudestrahlend horteten die glücklichen Finder ihre Schätze, während es für alle noch einen Apéro gab.