Schatten über der Stadt am See

In seinem neuen Geschichtsband thematisiert Hans Geisser den Arboner Alltag in Krise und Krieg 1930–1945.

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In seinem neuen Geschichtsband thematisiert Hans Geisser den Arboner Alltag in Krise und Krieg 1930–1945. Die vom New Yorker Börsencrash 1929 ausgelöste Weltwirtschaftskrise nach 1930, die Vorkriegsjahre und der Zweite Weltkrieg haben in der Grenzregion zum Nazireich bleibende Spuren hinterlassen. Dennoch fehlten bisher umfassende Publikationen über diese Epoche.

Historische Mosaiksteine

Der Arboner Autor Hans Geisser schildert Gesellschaft, Wirtschaft und Lokalpolitik, ebenso Vereine und Kultur sowie die Stimme der Kirche in der Industriestadt Arbon und ihrer Region. Buchstäblich in Sicht- und Hörweite des Deutschen Reiches beeinflussen die Ereignisse die Menschen am See tiefer als im Landesinnern. Hinzu kam die vernachlässigte Wehrbereitschaft am Obersee.

Dem politischen und militärischen Geschehen auf der Schweizer Seite, am deutschen Ufer sowie in Vorarlberg sind ausführliche Abschnitte gewidmet. Einleitende Zeittafeln erinnern an wichtige historische Mosaiksteine im Ausland, im Bund und Kanton sowie auch in Arbon.

Vor dem Vergessen bewahren

Über allem steht das Ziel des Autors, mit objektiver Gelassenheit und aus der Sicht der damaligen Zeit eine geschichtliche Epoche vor dem Vergessen zu bewahren,

Verständnis und Respekt für die damaligen Menschen, ihre Sorgen und Ängste sowie ihre Lebensfreude zu wecken. (pd)

Das Buch «Schatten über der Stadt am See – Arboner Alltag in Krise und Krieg 1930–1945» ist erhältlich beim Autor, im Historischen Museum Schloss Arbon, im Infocenter Arbon und im Buchhandel (ISBN 978-3-9523381-3-1).

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