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Scharfer Maxx selbst gemacht

HEFENHOFEN. Mit dem Bau einer grossen Produktionswerkstatt hat sich die Käserei Studer AG für die Zukunft gerüstet. Das Schmuckstück der Firma bilden allerdings eine Versuchskäserei und ein neuer Laden.
Roger Häni
Aus Milch wird Käse: Der langjährige Mitarbeiter und Käsermeister Hansruedi Schläpfer zeigt's vor. (Bild: Nana do Carmo)

Aus Milch wird Käse: Der langjährige Mitarbeiter und Käsermeister Hansruedi Schläpfer zeigt's vor. (Bild: Nana do Carmo)

Der Scharfe Maxx oder der Wällechäs sind heute bei uns fast so bekannt wie der Emmentaler oder der Tilsiter. Ursprung dieser und weiterer Käsesorten ist die Käserei Studer AG in Hatswil.

Leere Räumlichkeiten genutzt

Vor einem Jahr hat sie ein grosszügiges neues Produktionsgebäude vis-à-vis des bestehenden Betriebs an der Romanshornerstrasse bezogen. «Nach dem Neu- und Umbau standen die alten Räumlichkeiten hier plötzlich leer», erinnert sich Maria Wick und weist ins Erdgeschoss des ehemaligen Produktionsgebäudes.

Nach ihren Vorstellungen sind hier in den letzten Monaten eine Versuchs- und Schaukäserei sowie ein Schulungsraum und ein Spezialitätenladen entstanden. Mit dem Ergebnis ist nicht nur Maria Wick zufrieden. Geschäftsführer Daniel Studer nennt sie die gestalterische Fee der Firma.

Besucher als Käseproduzenten

Zum einen sei die Versuchskäserei gedacht, um Neuigkeiten zu entwickeln. «An neuem Käse herumzutüfteln, ist ein Dauerzustand bei uns», sagt Studer. «Es ist einfacher, das hier mit 200 Litern Milch zu machen als in der neuen Produktionshalle mit einem Vielfachen.»

Zum andern sei der Raum aber auch für Besuchergruppen gedacht, die Lust hätten, mal selbst einen Scharfen Maxx herzustellen, erklärt Maria Wick. Aufgrund der Hygienevorschriften sei es heute kaum mehr möglich, Gruppen durch den eigentlichen Betrieb zu führen.

Laden fünf Tage geöffnet

Eröffnung der neuen Räumlichkeiten ist morgen Samstag von 9 bis 16 Uhr. Auf dem Programm stehen die Degustation von Käse und Wein, Schaukäsen (10 und 14 Uhr) sowie Filmvorführungen über den Betrieb. Die Ladenkunden profitieren von Rabatt.

Bisher hat die Käserei Studer AG jeweils freitags und samstags Produkte «ab Hof» verkauft. Der neue Laden mit der Bezeichnung «zur alten Käsi» ist dienstags bis freitags von 9 bis 12 und 16 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Es ist kein eigentlicher Dorfladen, sondern ein Laden für Käsespezialitäten und Geschenkartikel. «Wir bieten ausschliesslich Thurgauer Produkte an», sagt Daniel Studer.

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