Sasag übernimmt Kabelfernsehen Romanshorn

ROMANSHORN. Rückwirkend zum 1. Januar übernimmt die Schaffhauser sasag Kabelkommunikation AG die Kabelfernsehen Romanshorn AG. Die sasag baut damit ihr Netzgebiet aus.

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Die sasag AG stärkt mit der Übernahem der Romanshorner Kabelfernsehn AG ihre Stellung als bedeutendes Ostschweizer Kabelnetzunternehmen. (Bild: pd)

Die sasag AG stärkt mit der Übernahem der Romanshorner Kabelfernsehn AG ihre Stellung als bedeutendes Ostschweizer Kabelnetzunternehmen. (Bild: pd)

Wie das Unternehmen in einer Mitteilung von Donnerstagabend schreibt, stärkt die sasag AG damit ihre Stellung als bedeutendes Ostschweizer Kabelnetzunternehmen.

Professioneller Partner aus der Ostschweiz
Unterhalt und kontinuierlicher Ausbau moderner Breitbandnetze stellen manch kleineren Netzbetreiber zusehends vor grosse Herausforderungen. "Mit dem Verkauf des Unternehmens an die Schaffhauser sasag sind wir überzeugt, einen professionellen Partner aus der Ostschweiz gefunden zu haben, der den Ausbau unseres Breitbandnetzes und der Produktpalette auf lange Sicht zuverlässig und ganz im Sinne unserer Kunden gewährleistet", sagt Louis Tschümperlin, bisheriger Hauptaktionär der Kabelfernsehen Romanshorn AG, zur Übernahme.

Die Kabelfernsehen Romanshorn AG versorgt rund 2900 Haushalte in den Gemeinden Romanshorn, Salmsach und Uttwil mit Internet, Digital-TV und Festnetztelefonie via Breitbandkabel.

Stillschweigen über den Kaufpreis
Für Daniel Kyburz, Geschäftsleiter der sasag, verfolgt das Kabelnetzunternehmen eine Wachstumsstrategie um die Kunden auch künftig zu günstigen Konditionen mit erstklassigen Leistungen bedienen zu können. "Wir werden auch künftig die Chancen in der Ostschweiz nutzen."

Laut Kyburz stehe der Telekommarkt in einem dynamischen Wettbewerb um Anschlüsse und Kunden. "Die Kabelnetzbranche, welche die Schweiz mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen auch in ländlichen Regionen erschliesst, ist verhältnismässig stark fragmentiert. Dieser Markt konsolidiert sich zusehends", sagt er.

Wie hoch der Kaufpreis der Übernahme ist wollten die Parteien nicht preisgeben. Es wurde Stillschweigen vereinbart. (pd/lex)