Sanierung der Küche und der Cafeteria werden vorgezogen

Man wolle die Verzögerung bei der Sanierung des Alterszentrums so klein wie möglich halten, sagt Stadträtin Dorena Raggenbass. Sie vertritt die Stadt Kreuzlingen im Vorstand der Genossenschaft Alterszentrum.

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Man wolle die Verzögerung bei der Sanierung des Alterszentrums so klein wie möglich halten, sagt Stadträtin Dorena Raggenbass. Sie vertritt die Stadt Kreuzlingen im Vorstand der Genossenschaft Alterszentrum. Nachdem man von den Vorbehalten der Denkmalpflege zum Abriss der Treppe erfahren habe, seien bauplanerische und juristische Abklärungen eingeholt worden. Die Juristen hätten versichert, dass die Volksabstimmung über den Baubeitrag der Stadt nicht tangiert werde, da der grundsätzliche Zweck für die Verwendung des Geldes nicht verändert werde. Eine Stimmrechtsbeschwerde hätte keine Aussicht auf Erfolg, sagt Dorena Raggenbass. Der Vorstand habe dann letzte Woche über das weitere Vorgehen entschieden. Am vorliegenden Baugesuch weiter festzuhalten hätte bedeutet, dass die Denkmalpflege Einsprache erhebe. «Wir haben uns für den schnelleren Weg entschieden, einen Kompromiss zu suchen», erklärt die Stadträtin. Der Architekt des Baus, Kurt Huber, sei beauftragt, eine Lösung zu suchen, mit der Alterszentrum und Denkmalpflege leben könnten. Damit es trotzdem vorwärts gehe, werde man die Sanierung der Küche und der Cafeteria nun vorgängig separat bewilligen lassen. (ubr)