Sanierung der Guyer-Bauten steht an

Die Erweiterungsbauten des ehemaligen Seminars Kreuzlingen sind sanierungsbedürftig. Noch vor den Sanierungsarbeiten sollen das Sporthallendach verstärkt und Massnahmen für die Rollstuhlgängigkeit umgesetzt werden.

Drucken
Teilen

kreuzlingen. Die Bauten der Architekten Rudolf und Esther Guyer aus den Jahren 1970–1972 sind sanierungsbedürftig. Das sagt eine bauliche Bestandesanalyse, die der Regierungsrat zur Kenntnis genommen hat. Sie dient als Grundlage für ein Sanierungsprojekts, das dem Regierungsrat bis Februar 2011 vorgelegt werden muss.

Defizite im Brandschutz

Die Qualität der Bauten des ehemaligen Seminars ist bemerkenswert und die Nutzerakzeptanz immer noch positiv, hält das Hochbauamt in seiner Bestandesanalyse fest.

Dass nach bald vierzig Jahren Schulbetrieb Unterhaltsarbeiten an den Gebäuden anfallen, sei verständlich und normal, heisst es in der Bestandesanalyse weiter. Defizite seien in erster Linie in den Bereichen Brandschutz, Behindertentauglichkeit sowie im Energiehaushalt auszumachen, da diese den gesetzlichen Erfordernissen nicht mehr entsprechen. Ziel der Bestandesanalyse war es, einen Überblick über den baulichen Zustand der drei Gebäude der Guyer-Bauten zu erlangen.

Lift im Aulatrakt

Vorgezogen werden sollen die Projekte «Verstärkung Sporthallendach» und «Sofortmassnahmen Rollstuhlgängigkeit». Die Flachdachdecke über der Doppelturnhalle muss verstärkt werden, damit die Tragsicherheit bezüglich der Schneelast den heute geltenden Normen entspricht. Damit alle Geschossebenen mit Rollstuhl erreicht werden können, braucht es einen Lift im Aulatrakt, kleinere Treppenlifte und rollstuhlgängige WC-Anlagen.

Die Kredite für diese beiden Projekte – 600 000 Franken für das Sporthallendach und 500 000 Franken für die Rollstuhlgängigkeit – werden dem Grossen Rat mit dem Budget 2011 unterbreitet. (red.)