Sammlung für neuen Saal läuft an

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Die 133 Wohnungen der Genossenschaft Alterssiedlung Arbon sind gefragt. Nur bei Mieterwechsel stehen sie leer. Das Standardpaket an Dienstleistungen und ergänzende Leistungen nach Bedarf werden gerne beansprucht. Beliebt sind Bewegungskurse, Notfalluhr und Mittagstisch.Genossenschaftspräsident Christoph Tobler und Leiterin Franziska Stübi informierten an der ­Generalversammlung: Die Auslastung der 18 Zimmer im Pflegeheim Bellevue war letztes Jahr etwas geringer. Kurzaufenthalter kompensierten Belegungslücken. In den letzten Jahren konnte an den Liegenschaften bei laufendem Betrieb renoviert werden. Für eine erfolgreiche Zukunft sind weitere Investitionen nötig. Der Bau einer Tiefgarage neben dem Bildgarten ist ab Herbst geplant. Mit den Anstössern konnten Lösungen gefunden werden, wie Verwaltungsrat Andreas Brüschweiler sagte.

Die Genossenschaft tagte einmal mehr im zu kleinen Saal. 2018 soll ein grösserer Gemeinschaftsraum im Haus Stoffel entstehen. Im Baukredit von knapp drei Millionen Franken sind weitere Anpassungen wie die Neugestaltung des Aussenraums und die Heizung im Haus Stoffel enthalten.

Verwaltungsrat Jürg Niggli ap­pellierte an Genossenschafter, Freunde der Alterssiedlung und an die jungen Arboner, um die ­Finanzierung zu erleichtern. «Sie tun Gutes, und wir sprechen darüber.»

Niggli bringt einen Bettelbrief unter die Leute, plant die erste Zusammenkunft und fädelt eine Kunstauktion ein. Die 79 anwesenden Genossenschafter lud er ein, Anteilscheine ab 500 Franken zu zeichnen.

Vizepräsident Joachim Rother, Ressort Finanzen, legte ­einen guten Rechnungsabschluss 2016 vor. Dass viele Genossenschafter auf die Verzinsung ihrer Anteilscheine verzichten, macht jedes Jahr den grössten Anteil der Spenden aus. (hz)