Salto mortale im Volg

In Salmsach bietet sich demnächst die Gelegenheit, einem seltenen Spektakel beizuwohnen: einer Lädeligeburt. Weitaus verbreiteter ist das Lädelisterben, das man in anderen Gemeinden erlebt. Fast argwöhnisch schaut man von dort auf das kleine Volk von Kämpfern, das die Aachmündung besiedelt.

Annina Flaig
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In Salmsach bietet sich demnächst die Gelegenheit, einem seltenen Spektakel beizuwohnen: einer Lädeligeburt. Weitaus verbreiteter ist das Lädelisterben, das man in anderen Gemeinden erlebt. Fast argwöhnisch schaut man von dort auf das kleine Volk von Kämpfern, das die Aachmündung besiedelt.

Die Salmsacher hocken dort in ihren Jurten und malen sich aus, wie es sein wird, wenn im neuen Volg am 15. Dezember das Licht angeht und auf dem Schäfliplatz die Kassen klingeln. Dann gibt es plötzlich wieder einen Laden im Dorf! Voller Vorfreude hüpfen sie herum und sammeln ihre ersten Volg- Märkli. Die Kassiererinnen schlagen Purzelbäume. Und die Kunden halten sich an den Händen und führen einen Tanz auf. Die Übermütigsten demonstrieren beim Ausgang zum Abschied einen Feldaufzug, und mit etwas Glück gibt es einen Salto Mortale.

So oder ähnlich wird es zumindest am 18. und 19. November in der Bergliturnhalle zu und her gehen. Dort nämlich lädt der heimische Turnverein zu seiner Abendunterhaltung. Und das Motto lautet – wie könnte es anders sein: «Frisch, fründlich, fit und erVOLGrich… üsen Lade i üsem Dorf».

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