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SALMSACH: Weniger schwarzmalen im neuen Jahr

Gemeindepräsident Martin Haas würde sich mehr Optimismus wünschen. Grund dazu gebe es mehr als genug.
Druckvoll und voller Spielfreude: Die Swing Kids unter der Leitung von Dai Kimoto. (Bild: Reto Martin)

Druckvoll und voller Spielfreude: Die Swing Kids unter der Leitung von Dai Kimoto. (Bild: Reto Martin)

Die Lage sei viel rosiger, als es scheinen möge. Die Schweizer Jugend beispielsweise sei so friedlich wie nie zuvor in den letzten 17 Jahren, sagte Martin Haas an der Neujahrsbegrüssung am Dreikönigstag in der Bergliturnhalle. Es passiere auch viel Schlimmes. Das Problem: Die Medien würden nur über all das Schreckliche berichten, und kaum über "Alltägliches und Schönes." Dieses Muster lasse sich auch im privaten Umgang erkennen. Komme hinzu, dass wir dazu neigen würden, die Vergangenheit zu verklären. "Dabei ist die Gegenwart in vielerlei Hinsicht besser, als wir sie meist wahrnehmen." Sie zu verstehen, sei jedoch schwierig geworden. Entsprechend düster sähen wir die Zukunft. Zu düster, meinte Haas. Ein Teil der Befürchtungen sei allerdings begründet. "Zu lange haben wir die negativen Seiten der Globalisierung ausgeblendet oder auch nur unterschätzt." Offene Grenzen seien volkswirtschaftlich womöglich tatsächlich die beste Lösung. Es gebe aber auch Verlierer. "Der Preis, den die Betroffenen bezahlen müssen, ist zu hoch." Es könne doch nicht sein, "dass wir das gesamte Know-how und alle einfacheren Arbeitsplätze opfern, nur damit wir immer noch günstiger und dafür noch mehr konsumieren". Er glaube daran, "dass wir als intelligente Menschen in der Lage sind, Probleme mit Vernunft zu lösen", gab sich Haas versöhnlich. Vor allem in der Schweiz. Denn die direkte Demokratie sei die beste aller Staatsformen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Swing Kids unter der Leitung von Dai Kimoto. Dass die Band in Salsmach spiele, sei eine grosse Ehre für ihn, sagte Haas. "Sie tritt auf grossen Konzertbühnen auf der ganzen Welt auf." (mso)

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