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SALMSACH: Die Männerbastion fällt

Drei Frauen stellen sich am 4. März zur Wahl in die Schulkommission. Der Kanton pocht auf ein fünftes Mitglied. Sicher ist: das Männergremium wird aufgebrochen.
Trudi Krieg
Sie machten den fünften zusätzlichen Sitz unter sich aus: Irene Haltmeier, Doris Tobler und Janine Inauen. (Bild: Trudi Krieg)

Sie machten den fünften zusätzlichen Sitz unter sich aus: Irene Haltmeier, Doris Tobler und Janine Inauen. (Bild: Trudi Krieg)

Trudi Krieg

romanshorn@thurgaurzeitung.ch

Um den Vorgaben des Kantons zu genügen, muss die vierköpfige Schulkommission der Primarschule Salmsach durch ein weiteres Mitglied ergänzt werden. Im Anschluss an die Hauptversammlung des Gemeindevereins stellten sich die drei für die Schulkommission vorgeschlagenen Frauen vor. Es sind dies: Doris Tobler, Janine Inauen und Irene Haltmeier. Sie stellten sich auch den Fragen aus dem Kreis des Publikums.

Den Kandidatinnen auf den Zahn gefühlt

Mirjam Breu, Präsidentin des Gemeindevereins, befragte die Bewerberinnen zu beruflichem und privatem Werdegang, Motivation, Fähigkeiten und Vorlieben. Irene Haltmeier, 52-jährig, ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder. Die Familienfrau, lic oec. HSG sieht es als Privileg an, dass sie genug Zeit hat, um sich in Freiwilligenarbeit zu engagieren. Ihre erwachsenen Kinder sind in Salmsach aufgewachsen und zur Schule gegangen. Als ihre Stärke bezeichnet sie, dass sie offen auf andere Menschen zugeht. Da sie Pädagogik studiert hat, würde ihr dieses Gebiet in der Kommission besonders zusagen. Sie hat aber auch Erfahrung gemacht als Kassierin in verschiedenen Vereinen. Im Grossen Ganzen denken sei wichtig.

Die 38-jährige Doris Tobler arbeitet in Teilzeit als Pflegefachfrau HF in der Notfallstation des Kinderspitals St. Gallen. Ihr Sohn besucht die erste Klasse in der Primarschule Salmsach. Sie wohnt seit 15 Jahren in Salmsach. Doris Tobler findet eine gute Kommunikation zwischen Schule, Elternhaus und der ganzen Gemeinde besonders wichtig.

«Schule auch Treffpunkt für soziale Kontakte»

Die Primarschule Salmsach sieht sie auch als Treffpunkt für allgemeine soziale Kontakte. Als eine ihrer Stärken bezeichnet sie das Zuhören können.

Janine Inauen, mit dreissig Jahren die Jüngste des Kandidatinnen-Trios, ist verheiratet und hat zwei Kinder im Vorschulalter. Mit ihrer Familie zog sie vor einem Jahr von Romanshorn nach Salmsach, wo sie sich gleich willkommen fühlte. Sie ist im Gemeindeverein und im Frauenverein engagiert, hat aber noch keine Vorstandserfahrung. Sie bezeichnet sich als ehrlich, offen und teamfähig. Besonders zusagen würden ihr in der Kommission die Öffentlichkeits- und Elternarbeit. Da sie als Aushilfe im Verkauf tätig sei, könne sie jeweils gut einen Tag frei machen nach Bedarf.

Wieder eine Frau in der Schulkommission

Alle drei Kandidatinnen stellten sich offen und spontan der Diskussion. Ob Ausbildung und Erfahrung, Involviertsein in das gegenwärtige Schulgeschehen oder Visionen haben für die Zukunft bei den Wählern mehr punkten, wird sich weisen. Gewiss ist, das Männergremium in der Schulkommission mit Martin Haas als Präsident, wird durch eine Frau ergänzt werden.

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