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SALMSACH: Das bisschen Haushalt macht sich von allein

Die Theatergruppe spielt heute und morgen in der Mehrzweckhalle Bergli die Komödie «En fascht perfekte Ehemaa». Lacher garantiert.
Trudi Krieg
Peter hat eine schwierige Zeit, nachdem Ehefrau Andrea verreist ist. (Bild: Trudi Krieg)

Peter hat eine schwierige Zeit, nachdem Ehefrau Andrea verreist ist. (Bild: Trudi Krieg)

Es gab reichlich Applaus für die Theatergruppe Salmsach, die vorgestern Abend die Komödie «en fascht perfekte Ehemaa» uraufführte. Coach Cyrille Richard Marty, der inzwischen fast zur Theaterfamilie gehört, hatte wieder an Mimik und Gestik gefeilt und half den Darstellern ganz in ihre Rollen zu schlüpfen. Das Stück lebte an der Première wie von selber. Es gab viel zu lachen, Situationskomik und Überraschungen. Bald war nicht mehr so sicher, ob Peter (Peter Steigmeier) wirklich der Herr im Haus ist, nachdem seine Frau Andrea (Sara Schwizer) für ein paar Tage verreiste. Dies, um ihrem Ehemann, der sich immer vor der Hausarbeit drückte, einen Denkzettel zu verpassen. Gelangweilte Nachbarinnen finden sich unter irgendwelchen Vorwänden in Peters Wohnung ein. Peter erhofft sich von seinem Freund Christian (Lukas Michel) Hilfe und Unterstützung. Das Chaos ist perfekt, als auch noch die Schwiegermutter auftaucht und zu guter Letzt Kammerjägerin Ursula Hugentobler. Gemäss Programm hätte die Rolle Deborah Amherd spielen sollen, aber dieses war schon gedruckt, als Amherd beim Skifahren für das Theater ausser Gefecht gesetzt wurde. Andrea Stalder, welche die Rolle kurzfristig übernahm, meisterte diese perfekt. Als ob sie eine Schallplatte verschluckt hätte, posaunte sie immer wieder ihren Werbespruch ins Chaos hinaus: «Ich hab was gegen Schaben…» Ob die Flöhe von Frau Ehrlichs (Vreni Huber) Hund stammten? Bald kratzen sich alle und selbst aus den Zuschauerreihen hörte man: «Mi bissts jetz denn au.» Andrea Maurer vermisste ihren nicht ganz so perfekten Ehemann doch und kehrte überraschend heim. «Hesch doch gseh, was si gseh het und nöd hett sölle gseh und wo gar nöd so gsi isch, wie sis gseht», versuchte Peter seinem Freund zu erklären, warum er das Spiel «d’Andrea blibt oder goht» verloren habe. Aber Ende gut, alles gut.

Trudi Krieg

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

Weitere Vorstellungen in der Mehrzweckhalle Bergli heute Freitag um 20 Uhr und morgen Samstag um 13.30 Uhr sowie um 20 Uhr. Festwirtschaft ab 18.30 Uhr.

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