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SALENSTEIN: Zwei im zweiten Wahlgang

Sonja Waltenspül und Eduard Iten verbleiben im Rennen um den freien Sitz im Gemeinderat. Silvano Castioni, der am 4. März das zweitbeste Ergebnis erzielte, verzichtet.
Martina Eggenberger Lenz

Martina Eggenberger Lenz

martina.eggenberger@ thurgauerzeitung.ch

Am 29. April müssen die Salen-steiner noch einmal an die Urne, um den Gemeinderat zu komplettieren. Sonja Waltenspül und Eduard Iten sind die einzigen Kandidaten, die sich noch einmal zur Wahl stellen. Waltenspül, die am 4. März rund hundert Stimmen (179) mehr als ihre vier Mitbewerber machte, konnte sich schnell entscheiden, noch einmal anzutreten. Eduard Iten, der mit 71 Stimmen an dritter Stelle lag, gab gegenüber dem «Boten vom Untersee und Rhein» ebenfalls bereits an, dass er sich erneut zur Verfügung stelle. Offen war noch, was Silvano Castioni vor hat. Seinen Namen notierten im ersten Wahlgang 78 Personen auf den Wahlzettel. In einer Mitteilung schreibt Silvano Castioni nun, der Wahlausgang habe gezeigt, dass konservatives Gedankengut im Gemeinderat gefragt sei. «Innovation und Fortschritt sind bei der Mehrheit der Wählerinnen und Wähler noch kein Thema.» In einer ländlichen Gemeinde habe es ein SP-Kandidat nach wie vor schwer, seine Anliegen mehrheitsfähig zu machen. Castioni verspricht seinen Wählern, «die Salenstein weiter bringen wollen», dass er weiterhin politisch aktiv bleiben wird.

Jugileiterin gegen Feuerwehroffizier

Ebenfalls nicht mehr antreten werden Brahim Izem (unsere Zeitung berichtete) und Susann Christeler. Beide interpretieren das Resultat vom 4. März als Votum für eine zweite Frau im Gemeinderat und sichern Sonja Waltenspül ihre Unterstützung zu. Die Physiotherapeutin, die auf dem Arenenberg aufgewachsen ist, Jahrgang 1975, zwei schulpflichtige Kinder, ist als Jugileiterin gut vernetzt. Der Elektroingenieur Eduard Iten lebt seit 1986 in Mannenbach, ist 39 Jahre alt, Vater von drei Kindern und bei der Feuerwehr, den Militärschützen sowie im Volleyballclub aktiv. Beide Interessenten sind parteilos. Die Frage ist nun, wer von den 181 Stimmen, die im ersten Wahlgang an andere Kandidaten gingen, mehr für seine Person gewinnen kann.

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