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SALENSTEIN: Über 100 Stimmen Vorsprung

Bei der Ersatzwahl für den Gemeinderat hat erwartungsgemäss keiner der fünf Kandidaten im ersten Wahlgang den Sprung in die Behörde geschafft. Am besten schnitt Sonja Waltenspül ab.

Die Salensteiner müssen am 29. April noch einmal an die Urne. Keiner der zwei Kandidatinnen und der drei Kandidaten für den Gemeinderat hat gestern das notwendige absolute Mehr erreicht. Dieses lag bei 219 Stimmen. Am nächsten heran kam Sonja Waltenspül mit 179 Stimmen. Das zweitbeste Ergebnis erzielte Silvano Castioni (78 Stimmen). Danach folgten Eduard Iten (71), Susann Christeler (52) und Brahim Izem (51). Eingegangen waren 459 Wahlzettel, wovon 437 gültig waren. Die Stimmbeteiligung lag bei 59,15 Prozent.

Austausch zwischen Politik und Volk ist ihr wichtig

Die Freude über das Resultat bei Sonja Waltenspül ist gross. «Das ist natürlich sehr schön», meint sie. «Ich bin nun gespannt, wer noch alles zum zweiten Wahlgang antritt und hoffe, dass mir die Stimmbürger erneut ihr Vertrauen schenken.» Den grossen Vorsprung erklärt sie sich damit, dass sie viel in persönlichem Kontakt mit den Leuten im Dorf sei. Einerseits durch ihre Physiotherapiepraxis, andererseits unter den Eltern der Schulkinder. Die Leute würden sie wahrscheinlich auch kennen. «Ich bin hier aufgewachsen und 2015 nach 20 Wanderjahren nach Salenstein zurückgekehrt», sagt Waltenspül. Ein guter Austausch zwischen der Politik und der Bevölkerung seien ihr wichtig. Auch die Integration von Neuzuzügern sei ein Anliegen, wofür sie sich einsetzen wolle.

Seinen Verzicht für den zweiten Wahlgang hat Brahim Izem angekündigt. Er gratuliert Sonja Waltenspül zum tollen Ergebnis. Er werte die Abstimmung so, dass das Stimmvolk unbedingt noch eine Frau im Gemeinderat haben möchte, was er sehr begrüsse, teilt er mit. Die Ersatzwahl ist nötig, weil Bruno Lorenzato im November zum Gemeindepräsidenten gewählt worden ist. Seither ist ein Sitz in der Behörde vakant. Die Legislatur dauert noch bis 2019. (ndo/meg)

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