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SALENSTEIN: Tosender Applaus als Lohn

Turnshow, Bauernregeln und ein Schwank: Der Turnverein bot den Zuschauern einen abwechslungsreichen Abend.
Der junge Tiger springt durch den Ring. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Der junge Tiger springt durch den Ring. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Der Güggel kräht, die Kuh muht und die Ziege meckert – alles ab Lautsprecher in der gut besuchten Mehrzweckhalle in Salenstein am Samstag. Schon steht die Theatergruppe mit Cornelia Hutterli, Karin Friedrich Rusch, Therese Bichsel, Sabine Singer, Marcel Gilg, Patrick Elsener, Georg Müller und Souffleur Walter Rusch vor dem Vorhang und liefert zündende Infos. Längst ist es eine Binsenwahrheit: Der TV Salenstein und die Theatergruppe funktionieren mit viel Humor und Kreativität. Motto: Jung und Alt gemeinsam. Wie pfiffig die Mitglieder des Turnvereins sind, zeigten auch die beidseits der Bühne präsentierten Videos, die im Dorf gefilmt wurden und gewürzt waren mit Bauernregeln. Wie zum Beispiel: «Fällt der Bauer in den Dünger, wird er davon auch nicht jünger.» Da wurde kein Aufwand gescheut, um das Publikum zu erfreuen.

Echte Highlights bot die Turnshow der Salensteiner Jugend, bei der alles passte. Spass und Können in reinster Form wurden umgesetzt in Akrobatik, Zirkus, Barrenturnen bis zu Tanz. Begeisterungsstürme lösten die Zirkus-Szenen aus. Da flogen die Kids durch die Luft, als gäbe es keine Schwerkraft. Jeder der einzelnen Auftritte löste Spontanapplaus aus. Da wundert es niemanden mehr, dass Mitglieder des TV Salenstein an Turnfesten auf Podestplätzen stehen. Das Publikum war nicht mehr zu halten. Für die tolle Inszenierung verantwortlich waren die Leiterinnen Claudia Plüer (Muki/Vaki), Jana Zellweger (Jugi Girls), Fränzi Hutterli (Jugi Gross), Daniela Sommer (KiTu), Philippe Götschi (Jugi Jungs & JTV), Tanja Geiger (Jugi Gross), Nadja Ribi (Jugi Mixed) und Marcel Gilg (Jugi Klein).

Drei Brüder, vier Frauen und eine Erbschaft

Komödienstadel-reif läutete die Theatergruppe den Schwank «Lieber ledig und frei» ein. Ein Bekenntnis zum urchig-charmanten Bauerntheater. Die Zutaten: Drei ledige Brüder, kantige Landwirtschafts-Charakterköpfe, die heimlich keine grössere Sehnsucht kennen, als zu heiraten. Dazu vier Frauen und eine Erbschaft. Putzend eröffnete Georg Müller als Göpf Hürlimann, verantwortlich für den Haushalt, die Szenerie. Patrick Elsener als Bauer Franz Hürlimann, verantwortlich für Kühe und den Muni, und Marcel Gilg als Bruder Hansjakob, verantwortlich für Holz, Garten und Hühner, überzeugten als männliche Hauptdarsteller. Voll auf charmanten Spielwitz bedacht, sorgten Cornelia Hutterli als Nachbarin Rosmarie vom oberen Heimetli, Karin Friedrich Rusch als Pöstlerin Elsbeth, Therese Bichsel als Anna-Lena, eine «Dütsche» aus Zürich, und Sabine Singer als Cindy, die für «Bauer sucht Frau» arbeitet, für Wirbel. Frech, lustig, moralisch und auch mal derb sprühten die Szenen bis zum Happy-End. Das Publikum dankte es ihnen mit tosendem Applaus.

Margrith Pfister-Kübler

kreuzlingen

@thurgauerzeitung.ch

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