SALENSTEIN: Fläche wird vergrössert

Die Güterzusammenlegung ist praktisch abgeschlossen. Die Bürgergemeinde möchte zudem Wald vom Eugensberg kaufen.

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32 Mitglieder besuchten die Rechnungsversammlung der Bürgergemeinde Salenstein. Es war die zehnte Rechungsgemeinde seit dem Zusammenschluss der drei Bürgergemeinden Fruth­wilen, Mannenbach und Salen­stein 2007. Die Güterzusammenlegung sei praktisch abgeschlossen, hiess es. Die Bürger­gemeinde müsse voraussichtlich keine Nachzahlung mehr leisten. Nach Abschluss sollten die Bürger­gemeinden Wald und Feld in der Grösse von rund 199 Hektaren besitzen. Kassier Martin Friederich erläuterte die Jahresrechnung 2016 und konnte dabei einen Gewinn von rund 20500 Franken ausweisen. Ohne Rückstellung für eine allfällige Nachzahlung bei der Güterzusammenlegung wäre der Vorschlag noch etwas höher ausgefallen. Trotz tiefer Holzpreise konnte der Produktionsertrag gegenüber dem Vorjahr um 30000 Franken gesteigert werden. Der Napoleonturm wurde mit 3000 Franken unterstützt.

Präsident Roland Ilg erinnerte an die wichtigsten Ereignisse 2016. Dazu gehörte die Verabschiedung von Förster Rolf Singer durch die Bürgergemeinde Salenstein und dem Forstrevier Untersee. Neu bekleidet Peter Plüer, Bürger von Triboltingen, das Amt. Ein Höhepunkt war der Besuch beim Forstrevier Untersee von Regierungsrätin Carmen Haag. Die ehemaligen Kehrichtdeponien in Mannenbach wurden nach Altlasten untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass keine Gefährdung besteht und keine weiteren Untersuchungen nötig sind. Ilg gab zudem bekannt, dass die Bürgergemeinde Interesse für den Kauf von Wald vom Eugensberg beim Konkursamt angemeldet habe.

Der Borkenkäfer bleibt ein Thema

Gemäss Waldverwalter Karl Ilg waren rund 300 Kubikmeter Holz vom Borkenkäfer befallen. Ein Thema, das nebst Holzpreis und Eschenwelke aktuell bleibt. Der letzte Winter kam der Holzernte entgegen, da es trocken und teilweise gefroren war und somit weniger Flurschaden entstand. Total wurden 1600 Kubikmeter Holz und 2150 Kubikmeter Schnitzelholz verkauft. Vier Eichen brachten auf der Holzgant gegenüber dem budgetierten Betrag mehr als das Doppelte ein. Gepflanzt wurden 200 Douglasien, 50 Traubeneichen, 75 Fichten und 25 Kirschbäume. In der Regel werden etwa 45 bis 50 Winterhaue abgegeben. (red)

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